Deine 6-Wochen-Checkliste für den Launch eines digitalen Produktes

Deine 6-Wochen-Checkliste für den Launch eines digitalen Produktes

Ein gutes digitales Produkt ist Gold wert.

Es ist ideal, ein festes und individuelles Angebot für dein Publikum zu erstellen: Sei es ein E-Book, ein Webinar, eine Videoserie oder irgendetwas anderes. Warum? Mit diesem Produkt erreichst du Markentreue, die Erhöhung der Sichtbarkeit und die Generierung von Conversions – etwas, das dein Blog allein deinen Interessenten nicht bieten kann.

 

Aber wie genau machst du den Launch deiner Produkte richtig? Der Launch (Englisch für „Start“) ist die Markteinführung, die idealerweise im Verkauf deiner Produkte gipfelt. Wir alle kennen den Spruch: „Gut Ding will Weile haben“. Um also deinem digitalen Produkt den Erfolg zu geben, den es braucht, um erfolgreich zu sein, bedarf es einiger Vorbereitung.

Es gibt viele widersprüchliche Ratschläge im Internet über den „richtigen“ Weg, ein digitales Produkt einzuführen, und nicht alle sind tatsächlich wertvoll. In diesem Beitrag werde ich dir eine Reihe von Tipps und Richtlinien geben, die auf meiner eigenen Erfahrung und dem üblichen Zeitblock basieren, den ich für den Launch meiner eigenen digitalen Produkte verwende.

ACHTUNG: Diese Richtlinien basieren auf der Annahme, dass du bereits eine klare Vorstellung davon hast, was dein digitales Produkt ist und dass du es fast fertig entwickelt hast. Es beinhaltet also keine offensichtlichen Dinge wie das Brainstorming des Konzepts und die Erforschung der Nachfrage auf dem Markt. All dies sollte bereits in der Produktkonzeption abgeschlossen sein.

Hier ist also der Countdown.

Meilenstein # 1: Sechs Wochen bis zum Start

Ich nehme an, dass du sechs Wochen vor dem Launch dein neues digitales Produkt fast fertig entwickelt und überarbeitet hast. Jetzt beginnt eine sehr wichtige Zeit, denn hier findet die gesamte Planung des Produktmarketings statt. Das Wichtigste, was du tun musst, ist die Schlüsselwörter (Keywords) zu recherchieren.

Du hast wahrscheinlich bereits die Suche nach deinen Keywords durchgeführt – falls nicht, fange am besten gleich jetzt an! Aber es geht nicht nur darum, die Kern-Keywords auszuwählen, für die du deinen Produktlaunch optimieren möchtest. Es geht darum, all die zusätzlichen Suchanfragen zu finden, die dir beim Erstellen deiner Marketingstrategie helfen.

Suche nach Schlüsselwörtern für:

  • die optimale Vermarktung deiner digitalen Inhalte (Promo-Video, Infografik usw.)
  • Brainstorming-Ideen für Gast-Beiträge, die du verwendest, um deine Inhalte (den Content) zu verbreiten
  • die Optimierung des Einsatzes von Social Media-Kanälen, die du zur Unterstützung der Werbung verwendest (wie ein separates Twitter-Konto, Facebook- und Instagram-Geschäftsseite usw.)
  • die Entwicklung zusätzlicher Landingpages, die deinen Conversion-Trichter (Funnel) bilden

Eine gut strukturierte Keyword-Liste hilft dir, deine Marketingstrategie zu definieren und mehr Marketing-Ideen zu entwickeln. Eine Möglichkeit wäre, Seranking für Keyword-Vorschläge auszuprobieren. Die Plattform verfügt über ein robustes Keyword-Recherche-Feature, mit dem du deine Keywords richtig gruppieren kannst, um deine Strategie zu organisieren. Die ersten 14 Tage sind kostenlos – wenn du es also geschickt planst, kostet dich dieses Tool nichts :).

Mit den Keywords kannst du eine Marketing-Roadmap für das erstellen, was geschrieben und veröffentlicht werden soll. Informiere dich über relevante Hashtags und saisonale Trends, die für mehr Aufmerksamkeit genutzt werden können.

Aha, Marketing-Roadmap?

Gleich komme ich dazu.

Ich rate davon ab, zu diesem Zeitpunkt bereits einen ausführlichen Redaktionskalender zu erstellen, da dich dieser zum jetzigen Zeitpunkt noch überfordert. Du brauchst momentan nur etwas, das dir deine zukünftigen Werbemaßnahmen aus der Vogelperspektive zeigt. Eine Marketing-Roadmap stellt alles in den Vordergrund und verbindet verschiedene Teile miteinander.

Verwende zum Beispiel Kalenderwochen als Termine, aber vermeide es, zu genau zu sein. Betrachte es als einen Entwurf, bevor du in weitere Details gehst.

Hier sind einige Ideen, die du für deine Marketing-Roadmap verwenden kannst:

  • Visuelle Marketing-Assets: erläuternde Videos, Anleitungen, etc.
  • Terminierung des Newsletterversandes zum Launchn (2 Wochen vorher, eine Woche vorher, 3 Tage vorher, am Tag des Launches)
  • Twitter-Party oder Facebook-Party am Tag des Starts (noch ziemlich unbekannt in Deutschland). Viele deiner Leser werden mehr als glücklich sein, sich eine Stunde lang hinzusetzen und auf Twitter über deinen Start zu plaudern. Das ist ein Segen für die Werbung für digitale Produkte.
  • E-Mail an Influencer am Tag des Starts oder kurz vorher
  • Promotion eines Ankündigungsartikels, einer Pressemitteilung, eines Videos und/oder einer Infografik durch Viral Content Bee am Tag des Starts
  • Freebie-Marketing spätestens ab drei Wochen vor dem Start. Plane, was du kostenlos verschenken kannst, um ein gewisses Aufsehen zu erregen. Nutze dazu Facebook Ads. Wenn es sich bei deinem digitalen Produkt beispielsweise um ein Buch handelt, kannst du mit einem Tool wie Flipsnack ein Kapitel verschenken oder es in ein für Mobilgeräte geeignetes Daumenkino verwandeln und dann mithilfe der Lead-Formular-Integration weitere Anmeldungen sammeln.

Meilenstein # 2: Fünf Wochen zum Start

In dieser Phase geht es darum sicherzustellen, dass deine Website bereit ist. Du hoffst natürlich, mit deiner Produkteinführung eine Menge Traffic und Conversions auf deine Website zu bringen. Also kümmere dich um die Grundlagen:

  • Stelle sicher, dass deine Website schnell und mobilfreundlich ist. Das ist der wichtigste Teil! Verliere keine Conversions wegen einer langsamen Ladezeit! Verkehrsspitzen verursachen Ausfallzeiten, die sich in verlorenen Leads und Einnahmen niederschlagen. Verwende das Google-Tool, um sicherzustellen, dass deine Seiten schnell geladen werden, sowie Tools wie Pingdom, um deine Betriebszeit zu überwachen.
  • Wechsele zu einer sicheren Verbindung und teste, ob alles reibungslos funktioniert. Du planst, E-Mail-Anmeldeformulare und/oder „Kaufen“ -Schaltflächen einzurichten, richtig? Wenn du nicht möchtest, dass Google Chrome deine Nutzer warnt, dass deine Formulare nicht sicher sind und die Interessenten verschrecken, musst du jetzt zu https: // wechseln.
    Die Anleitung zum Einrichten findest du beim Host deiner Seite.
  • Überprüfe deine Website auf Fehlerseiten, veraltete Informationen und nicht funktionsfähige Formulare. Vielleicht möchtest du auch sicherstellen, dass deine grundlegende SEO richtig eingerichtet ist: Suche nach fehlenden oder doppelten Titeln, hässlichen Suchausschnitten und nicht vorhandenen Bildern. Topvisor kann dir helfen, die meisten der oben genannten Probleme mit einer seitenweisen Analyse zu diagnostizieren.

Du kannst anfangen, einige Hinweise auf dein bevorstehendes Produkt zu veröffentlichen, jetzt, wo du es in den Startlöchern hast. Dazu gehört die Veröffentlichung von Teilen und Stücken für dein Publikum, um einen Blick darauf zu werfen. Wenn du ein digitales Produkt hast, bei dem es sich um eine App oder ein Softwareprogramm handelt, solltest du eine Prototypversion bereitstellen. Viele Start-Ups, die digitale Plattformen und Apps entwickeln, gehen diesen Weg und bieten eine Prototypenansicht ohne die vollständige Liste der Funktionen, nur um zu zeigen, worum es geht.

Natürlich, wenn du etwas anderes wie ein E-Book, Webinar, Video-Serie, etc. machst, wird es noch einfacher. Erstelle einfach eine Anzeige, die einen Blick in den Content selbst bietet – wie einen Trailer, eine einzelne Seitenvorschau oder ein Podcast.

Sehr hilfreich beim Launch eines Produktes ist das Vorschalten einer 5-tägigen Challenge, in der du Basics zu deinem Produkt vermittelst und den Interessenten deine Kompetenz zeigst. Diese Challenge kann ein Mini-Kurs oder Kurzlehrgang sein, eine dreiteilige Webinarreihe oder eben tatsächlich eine Challenge, bei der die Teilnehmer in 5 Tagen eine kleine Aufgabenstellung lösen sollen.

Dies ist auch die Zeit, um deine Mini-Site oder Zielseite (Landingpage) einzurichten, um sicherzustellen, dass du weißt, wohin du die frühen Interessenten (Early birds) lenken kannst. Du solltest deine E-Mail-Liste und das Anmeldeformular vor dem Start frühzeitig erstellen.

Meilenstein # 3: Vier Wochen zum Start

Hier musst du die Influencer identifizieren, die deinen Launch unterstützen werden, falls du dies noch nicht getan hast. Suche in dieser Woche nach Plätzen, um dein Produkt zu bewerben. Zum Beispiel, wenn du einige Besitzer von guten Blogs kennst, frage, ob sie einen Gastbeitrag schreiben können, der deinen Launch unterstützt. Biete jedem, der das Produkt auf seiner Website, seinem Videokanal oder Podcast rezensieren möchte, eine Chance, es vor dem Start zu bekommen. Schaffe Möglichkeiten für Interviews oder bitte sogar um Interviews, die sich auf das Thema deines Produkts beziehen, und die du in deinen eigenen Posts und in den Social-Media-Kanälen veröffentlichst.

Maile an deine bestehenden Kontakte und beginne neue Kontakte zu gewinnen. Erstelle wirkungsvolle Anreize, die Influencer ermutigen, dir zu helfen. Erstelle für dich selbst eine Tabelle oder eine separate E-Mail-Liste der bekannten Namen in der Branche, die sich bereit erklärt haben, dir zu helfen, um sie leichter zu kontaktieren, wenn die Zeit zum Start gekommen ist.

Wenn du all das jetzt gut vorbereitet hast, musst du dich nicht mehr beeilen, wenn es Zeit für den Launch ist.

Meilenstein # 4: Drei Wochen zum Start

Jetzt, da du alles super vorbereitet hast, ist es an der Zeit, einen sehr detaillierten Redaktionskalender zusammenzustellen. Sei so genau wie möglich, um sicherzustellen, dass du nach dem Start keine wichtigen Inhalte mehr vergisst. Liste bestimmte Tage und Zeiten für alles auf: Wann du den Newsletter verschickst, wann und wo du deine Twitter-Party ankündigst, wen du in Social-Media-Ankündigungen taggen willst usw.

Sieh häufig in deiner Marketing-Roadmap nach, um sicherzustellen, dass du immer noch das Gesamtbild siehst, wenn du mit der Arbeit an diesen Details beginnst. Du kannst auch damit beginnen, deine Social-Media-Strategie umzusetzen und andere kreative Optionen in Erwägung ziehen, die für dich gut funktionieren.

Jetzt hast du eine sehr genaue Vorstellung davon, was deine Zielgruppe will und braucht. Dies ist auch die Zeit, in der du Werbeposts und -materialien erstellst. Nutze dieses Wissen, um Überschriften zu entwickeln und fesselnde Inhalte zu produzieren. Plane den Großteil dieser dritten Woche für Blog-Posts und Social Posts ein, Werbematerialien zu gestalten und dich auf deinen Auftritt in den Social-Media-Kanälen vorzubereiten.

Meilenstein # 5: Zwei Wochen zum Start

Jetzt ist es an der Zeit, den Hype aufzubauen. Viele Menschen entscheiden sich dafür, dies früh zu tun, was ich für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen verstehen kann. Du musst für dich und dein Produkt herausfinden, ob zwei Wochen der richtige Zeitpunkt sind, um die Inhalte zu verbreiten und das Interesse bis zum Starttag wach zu halten. Der Enthusiasmus läuft Gefahr zu erlahmen, bevor das Produkt tatsächlich freigegeben wird, wenn dieser Zeitraum zu lang ist.

Du kannst einen Blog-Post erstellen, der erklärt, was wann kommt. Dazu schreibst du auch ein paar Social-Media-Beiträge und beantwortest alle Fragen. Du solltest generell an Orten zu promoten beginnen, an denen du bereits eine grundlegende Präsenz hast, oder wo du relevante Plattformen findest, auf denen deine Beiträge organisch gefördert werden kann. Eine solche Plattform ist Quora, bei der es darum geht, Fragen zu stellen. Wenn Leute Fragen stellen, mit denen mein Produkt helfen kann, kann ich eine Antwort geben, indem ich sie einlade, sich für ein Update über die bevorstehende Produkteinführung anzumelden.

Eine Landingpage ist hier von entscheidender Bedeutung, da du damit ein Anmeldeformular für die Öffentlichkeit bereitstellen kannst, so dass Interessenten beim Start des Produkts informiert werden. Dies hat den entscheidenden zusätzlichen Vorteil, dass du eine E-Mail-Liste erstellen kannst – was natürlich eine enorme Bedeutung hat.

Richte abschließend einige kostenpflichtige Anzeigen ein, um mehr E-Mail-Anmeldungen zu generieren. Ich persönlich bevorzuge Facebook, aber auch andere Plattformen wie Instagram sind hilfreich. Du kannst ein Budget für dich selbst festlegen, also mache dir keine Sorgen, dass es zu teuer wird.

 

Meilenstein# 6: Eine Woche zum Start

Alles sollte jetzt vorhanden und einsatzbereit sein. Nimm dir einen oder zwei Tage Zeit, um alle Details zu besprechen, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist und dass keine offenen Probleme bestehen. Achte auch darauf, einen Plan für den Post-Launch zu haben, da du weiterhin am Ball bleiben und dein Produkt einem breiteren und vielfältigeren Publikum zugänglich machen musst.

Aber diese Woche ist auch sehr aufregend, weil der große Tag endlich gekommen ist, an dem du dein digitales Produkt auf den Markt bringen wirst. Versuche also, auf dich selbst aufzupassen, genug Schlaf zu bekommen und vertraue dem Prozess.

 

Zusammenfassung Produktlaunch

Mit diesen Tipps wird hoffentlich deine erste oder neueste digitale Produkteinführung reibungslos verlaufen und äußerst erfolgreich sein. Du siehst, wie wichtig es ist, zu planen – es gibt viel zu bedenken! Aber durch richtige Planung erleichterst du dir die Arbeit und schaffst die Grundlage für den Erfolg!

Hast du einen Tipp? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

 

Checkliste E-Mail-Marketing im Produktlaunch

Mit dieser ultimativen Checkliste hast du den perfekten Überblick über deine E-Mails in allen Etappen eines Produktlaunches. Du erfährst, wen du in jeder Etappe ansprechen musst und welche E-Mails du versenden musst.
Du wirst sehen - das ist mehr, als du vielleicht denkst...

Freebie – E-Mail-Adresse – und was kommt danach?

Freebie – E-Mail-Adresse – und was kommt danach?

Du hast ein tolles Freebie erstellt. Es funktioniert und du sammelst E-Mail-Adressen ein. Super! Und was kommt danach? Du kannst Newsletter versenden, Angebote machen, auf deine Online-Kurse hinweisen. Aber ehrlich – werden wir nicht alle mit Newslettern vollgemüllt? Wenn ich so von mir ausgehe: Häufig lese ich nur die Überschriften. Ich lösche die Mail zwar nicht, aber ich schaue auch nicht rein. Und irgendwann melde ich mich dann doch wieder ab.

Wie kannst du hier gegensteuern? Wie schaffst du es, deine Interessenten auf eine spannende Reise mitzunehmen, auf der sie am Ende tatsächlich eines deiner Produkte erwerben?

Stichwort Reise: Das ist es, was du brauchst. Du musst für deine Interessenten eine „Customer Journey“ entwickeln – einen Weg, den du gemeinsam mit ihnen gehst und der am Ende zu deinem Produkt führt. Dazu brauchst du etwas Geduld, denn die wenigsten Menschen kaufen spontan etwas von einem oder einer Unbekannten.

Freebie – E-Mail-Adresse – und was kommt danach?

Die E-Mail-Adressen deiner Interessenten haben dabei einen ganz wichtigen strategischen Vorteil gegenüber allen Likes und Followern in deinen Social-Media-Kanälen: Sie gehören dir wirklich. Sie sind nicht abhängig von irgendeinem unbekannten und zweifelhaften Algorithmus, der ihnen deine News anzeigt – oder eben auch nicht. Du kannst ganz allein darüber bestimmen, was deine Interessenten von dir lesen, hören oder sehen. Deshalb kannst du für deine Klienten auch ganz in Ruhe und ganz gezielt die E-Mail Sequenz „Customer Journey“ vorbereiten. Jeder wird definitiv jede Mail erhalten. Und wenn du es gut machst, wird die Absprungrate deutlich nach unten gehen.

Die Customer Journey (Kundenreise) oder „Denke vom Ende her!“

A. Das Freebie

Wenn du dein Freebie entwickelst, dann überlege dir dabei schon, wo dieses Freebie am Ende hinführen soll.

Ich will dir ein Beispiel geben. Ich habe eine Checkliste zur Vorbereitung von Rüstworkshops als Freebie (Für alle Nicht-Techniker: In Rüstworkshops wird darüber nachgedacht, wie man die Abläufe beim Umrüsten von Maschinen von einem Auftrag zum nächsten optimieren kann). Mein Ziel ist es, am Ende der Customer Journey einen Online-Kurs zur Durchführung von Rüstworkshops zu verkaufen. Das weiß mein Interessent natürlich noch nicht.

Mit meinem hochwertigen Freebie zeige ich aber zum ersten Mal meine Kompetenz. Jedes Freebie sollte einen vergleichsweise kurzen Namen (Titel), eine Unterüberschrift (Subtitel) und eine Beschreibung haben, die den Kundennutzen klarstellt.

In meinem Fall sieht das so aus:

Titel: Die ultimative Checkliste zur Vorbereitung eines Rüstworkshops

Subtitel: Hier ist alles, woran du bei der Vorbereitung eines Rüstworkshops denken musst.

Beschreibung: In meiner Checkliste zur Vorbereitung eines Rüstworkshops habe ich die Erfahrung aus über 15 Jahren Unternehmensberatung und Durchführung von Rüstworkshops einfließen lassen. Mit dieser Checkliste denkst du wirklich an alles: Von A wie Auftragsnummer bis Z wie Zeitmessgerät, das du für die Analyse bereitstellen musst. Ich habe die Checkliste genau in der zeitlichen Reihenfolge gegliedert, die du einfach nur abarbeiten musst, um einen Rüstworkshop professionell vorzubereiten. Du sparst jede Menge Zeit und kannst nichts vergessen!

Dein Freebie sollte nicht nur die Checkliste (oder was immer du bereitstellst) enthalten, sondern sollte wie folgt aufgebaut sein:

  • Deckblatt mit Titel und Subtitel
  • Seite 1 Kurze Vorstellung deiner Person und warum du das Freebie erstellt hast und was du damit bezweckst (siehe Beschreibung) + Foto von dir
  • Seite 2 bis … – dein Freebie
  • Vorletzte Seite: Call to Action. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Link zu einem weiteren Freebie, zu einem kleinen Angebot oder zu einem großen Angebot. Was du wählst, hängt davon ab, in welchen Stadium sich dein Business befindet.
  • Letzte Seite: Deine Kontaktdaten mit Name, Webseite und E-Mail-Adresse usw.

Wo kannst du dein Freebie zum Download bereitstellen (hosten)? Und wie immer: Hier gibt es ebenfalls verschiedene Möglichkeiten. Die bekannteste ist sicher Dropbox, aber du kannst auch Google Drive, Onedrive von Microsoft, deine eigene WordPress-Seite oder Amazon S3 verwenden.

B. Die E-Mail-Sequenz

Gratuliere – dein Interessent ist an Bord gegangen und dein Schiff legt ab. Nun beginnt die Reise des Kunden. Dazu brauchst du ein Autoresponder-System. Ich verwende Mailchimp, viele nutzen auch Active Campaign, Cleverreach oder Getresponse, um nur ein paar Möglichkeiten zu nennen.

Checkliste E-Mail-Marketing im Produktlaunch

Mit dieser ultimativen Checkliste hast du den perfekten Überblick über deine E-Mails in allen Etappen eines Produktlaunches. Du erfährst, wen du in jeder Etappe ansprechen musst und welche E-Mails du versenden musst.
Du wirst sehen - das ist mehr, als du vielleicht denkst...

  • Die 1. E-Mail: Das ist die Mail, in der dein Kunde den (Download-)Link zum Freebie erhält. Diese Mail ist in der Regel die „Final welcome email“ nach der Eintragung in deine Liste. Meine Empfehlung: Stelle den Download-Link niemals auf deiner Homepage bereit, sondern versende ihn per E-Mail. Halte die Mail kurz, aber auch nicht zu kurz, weil sie sonst evtl. nicht durch den Spamfilter geht.
  • Die 2. E-Mail: Diese Mail kannst du einen oder zwei Tage nach dem Eintragen versenden. Erzähle dem Abonnenten noch einmal, warum du das Freebie erstellt hast, was seine Vorteile sind und erinnere ihn noch einmal an den Download. Schicke deshalb noch einmal den Link mit.
  • Die 3. E-Mail: Ab der dritten E-Mail versende ich die Mails in einem bestimmten Rhythmus. Ich habe für mich Dienstag und Donnerstag morgens 7:00 Uhr ausgewählt. Du musst für dich entscheiden, welche Tage und Uhrzeiten für den Versand sinnvoll sind. In dieser Mail beginnst du etwas ausführlicher von dir zu erzählen: Wer bist du und was ist deine Geschichte.
  • Die 4. E-Mail: Auch in dieser E-Mail erzählst du von dir. Es geht immer noch um den Beziehungsaufbau zu deinen zukünftigen Käufern. Du berichtest, wofür du stehst, was deine Mission ist und was das große „Warum“ in deinem Business ist. Deine Kunden sollen sehen, wofür du brennst.
  • Die 5. E-Mail: Teile deinen Abonnenten mit, was sie von dir in Zukunft erwarten können. Zum Beispiel, wie häufig du E-Mails versendest und was die Inhalte sein werden, zum Beispiel jede Woche einen Tipp zu… oder ähnliches. Hier kannst du auch einen Mini-Kurs ankündigen oder über deine Facebook-Gruppe reden und die Interessenten einladen.
  • Die 6. E-Mail: Jetzt kannst du ein kleines (zeitlich begrenztes!) Angebot unterbreiten, zum Beispiel ein Einführungs-Webinar zu einem bestimmten Thema, eine persönliche Einführungs-Session oder ein kleines Programm (Challenge, Mini-Kurs o.ä.).
  • die 7. bis 10. E-Mail: In diesen E-Mails fasst du dein Angebot nach. Du erinnerst an die Teilnahme oder dass dein Angebot nur kurze Zeit zur Verfügung steht.

Um jetzt auf mein Beispiel zurück zu kommen: Ich habe für die 3. und 4. Mail meine „Über mich“-Seite zu Hilfe genommen. Ab der 6. Mail bekommen meine Interessenten einen zeitlich begrenzten Zugang zu einer dreiteiligen Webinarreihe, die ich während eines Mini-Kurses mal aufgezeichnet habe. Dieser Mini-Kurs ist ein Ausschnitt aus meinem großen Online-Kurs zur Vorbereitung von Rüstworkshops. Thematisch geht es um die ersten Schritte in der Vorbereitung – wie wählt man die Maschine aus, wie wird das Projektteam zusammengestellt und wie das Kick-Off-Meeting vorbereitet. In den Nachfass-E-Mails weise ich dann auf den Online-Kurs zur Vorbereitung eines Rüstworkshops hin.

Im Grunde ist dieses Vorgehen ein automatisierter Launch.

Wenn meine Abonnenten die E-Mail-Sequenz durchlaufen haben, wandern sie in die große Liste, in der ich alle Adressen sammle. Dann erhalten sie allgemeine Informationen zu neuen Webinaren, Sonderaktionen oder Kursangeboten.

Unabhängig von dieser E-Mail-Sequenz biete ich natürlich Live-Launches an. Da längst nicht alle Abonnenten die E-Mails öffnen und lesen, aber immer noch in der Liste sind, bedeutet das, dass die Themen grundsätzlich interessant sind, aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht passen. Deshalb bleibe ich einfach am Ball und biete irgendwann Neues an.

Zusammenfassung: Freebie – E-Mail-Adresse – und was kommt danach?

Damit du deine E-Mail-Adressen gut nutzen kannst, solltest du deine Kunden auf eine Customer Journey – die Reise des Kunden – mitnehmen. Denke vom Ende her: Das Produkt, das du anbietest, muss die logische Folge deinen Freebies sein. Gestalte dein Freebie hochwertig und nutze die anschließende E-Mail-Sequenz für den Beziehungsaufbau zu deinen potentiellen Käufern.

Welche Erfahrungen hast du bereits mit deiner E-Mail-Liste gemacht? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Wie du deine „Ich-helfe-Botschaft“ findest

Wie du deine „Ich-helfe-Botschaft“ findest

Seit meinem SOMBA-Start am 14. Januar 2018 sind inzwischen schon wieder 4 Wochen vergangen. Ich habe mir den allerersten Workshop angesehen und die entsprechenden Arbeitsblätter ausgefüllt. In diesem Workshop reflektiert man insbesondere über seinen eigenen inneren Antrieb, seine „Ich-helfe-Botschaft“, sein einmaliges Angebot, seine Zielkunden und das große Ziel, das man im im Laufe eines Jahres, mittel- und langfristig erreichen will.

Die Profis empfehlen, diesen Workshop jährlich einmal für sich selbst zu machen – am besten am Ende eines Geschäftsjahres, um das neue Geschäftsjahr gut vorzubereiten.

Die ganze Aufzeichnung dauerte gut 3 Stunden und ich habe mehrere Sessions gebraucht, bis ich durch war. Besondere Schwierigkeiten macht mir (immer noch) die „Ich-helfe-Botschaft“, insbesondere das Abgrenzen und genaue Herausfiltern dessen, womit ich tatsächlich helfe und was meine Kunden davon haben.

Wie ist die Ich-helfe-Botschaft aufgebaut?

Das Grundgerüst der Ich-helfe-Botschaft ist einfach:

Ich helfe … (wem?) … (zu tun was?) … (damit sie was erreichen?)….

Auf Englisch: I help … to do … so that you can achieve …

Mit anderen Worten: Ich definiere meine ideale Zielgruppe, benenne, was sie mit meiner Hilfe tun kann und verspreche ein Ergebnis. Vielleicht hast du auch schon vom Elevator-Pitch bzw. der Fahrstuhl-Präsentation gehört. Das geht in die gleiche Richtung: In etwa 15 Sekunden soll man seinem unbekannten Gegenüber erklären, was man tut und was die Kunden davon haben – und das möglichst spannend.

Nach mehreren vergeblichen Anläufen hatte ich eine Idee, die dir vielleicht auch hilft, deine eigene Ich-helfe-Botschaft zu formulieren. Übrigens, diese Botschaft wird sich im Laufe der Zeit gemeinsam mit deiner Persönlichkeitsentwicklung und der Entwicklung deines Business verändern. Es ist also gut, diese Aussage von Zeit zu Zeit zu überprüfen und anzupassen.

Wie du Deine Ich-helfe-Botschaft findest

Ich hatte in meinem kleinen Notizbuch angefangen eine Tabelle zu zeichnen – für jedes Element aus der Frage eine Spalte. In diese Spalten habe ich meine Ideen und Gedanken zu jedem Teil der Aussage eingetragen. Einfach so, wie sie mir in den Kopf kamen. Da ist ziemlich viel zusammen gekommen und nicht alles kann ich meiner Ich-helfe-Botschaft unterbringen. Insbesondere die Spalte …damit sie erreichen… war richtig voll.

Dann dachte ich mir: Eigentlich zählt hier nur das, wofür der Kunde bereit ist zu bezahlen. Damit fiel automatisch mindestens die Hälfte schon wieder raus, denn ich habe mich einfach gefragt: Wäre ich bereit dafür zu bezahlen?

Ich zeige dir hier mal das Blatt von meinen Überlegungen.

Wie du deine "Ich-helfe-Botschaft" findest

Momentan sieht meine Ich-helfe-Botschaft also so aus:

„Ich helfe Menschen, die Verantwortung für die Prozessoptimierung tragen, mit erprobten Methoden und pragmatischen Lösungen schnell und sicher Entscheidungen zu treffen, um dadurch Unternehmensziele zu erreichen und im Wettbewerb zu bestehen. Durch das Wissen, das ich vermittle, werden diese Menschen zu Experten, gewinnen innere Sicherheit und Selbstbewusstsein bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und treiben so ihre persönliche Entwicklung und Karriere voran.“

Danach habe ich diesen Entwurf in die deutsche Somba-Gruppe gestellt. Viel zu kompliziert, war die einhellige Meinung.  Mir wurde empfohlen, diese Botschaft so zu formulieren, als würde ich sie einem Kind erklären. Und insgesamt etwas „verbaler“ zu schreiben. Eine Mitstreiterin machte mir folgenden Vorschlag:

„Ich helfe Menschen, ihre geschäftlichen Abläufe zu verändern, so dass sie das erreichen können, was ihnen wichtig ist und es ihren Betrieb weiterbringt. Mir geht es darum, meine Klienten zu Experten zu machen. Ihnen erprobte Werkzeuge und Methoden an die Hand zu geben, so dass sie ihre Probleme selber lösen können…“

Finde ich persönlich auch viel besser :).

Was hältst du davon? Findest Du das spannend, macht es dich neugierig? Ich freue mich auf deinen Kommentar und deine eigene „Ich-helfe-Botschaft“!

Sigruns SOMBA 2018

Sigruns SOMBA 2018

Yeah, ich sitze mit einem Glas Sekt auf der Couch und feiere meine Entscheidung, in Sigruns SOMBA 2018 zu investieren.

SOMBA steht für „Sigrun’s Online MBA“ und ist ein 12-monatiges Online-Programm meines Coaches Sigrun.

In diesem Programm lerne ich mein Online-Business Schritt für Schritt aufzubauen. Alle wichtigen Themen werden behandelt, zum Beispiel Launchen, E-Mail-Liste aufbauen, einen Sales Funnel entwickeln und vieles mehr!

Sigruns SOMBA

Das Besondere an SOMBA ist, dass ich nicht nur Videotrainings und tolle Bonusmaterialien erhalte, sondern auch einen monatlichen Coachingcall, in dem Sigrun mir all meine Fragen beantwortet.

Nach der Anmeldung habe ich eine E-Mail mit den Startinformationen erhalten. Ich muss einen Vorstellungs-Fragebogen ausfüllen, der Facebook-Gruppe beitreten, mich im Mitgliederbereich anmelden und schon die ersten Termine im Kalender für die Mastermind-Calls eintragen.

Das ganze Programm läuft in Englisch. Solange ich nicht selber reden muss, ist alles gut. Ich habe über den Jahreswechsel schon die 12-teilige Webinarreihe von Sigrun angehört. Das Verstehen ist also kein Problem.

Hier ist der Link zu Sigruns Verkaufsseite (nein, ich bekomme keine Provision :))., falls du noch weitere Infos brauchst bzw. auch mal sehen möchtest, wie so eine Salespage aussehen kann.

Der Verkauf des Kurses läuft noch bis zum 17. Januar 2018 – viel Zeit ist also nicht mehr.

Mein erster professioneller Produktlaunch

Mein erster professioneller Produktlaunch

Mein erster professioneller Produktlaunch: In diesem Blogpost beschreibe ich die umfangreiche Arbeit, die in einem richtig gemachten Produktlaunch steckt.

Ich habe jetzt gut zwei Monate nichts veröffentlicht, da ich bis Oberkante Unterlippe mit meinem ersten professionellen Produktlaunch ausgelastet war. Eines vorweg: finanziell war der Launch ein Nullsummenspiel. Ich hatte mir den Online-Kurs Launchmagie von Katharina Lewald gekauft (sehr zu empfehlen – dazu gleich mehr) und habe etwas mehr eingenommen, als mich dieser Kurs gekostet hat. Trotzdem bin ich sehr zufrieden, denn ich habe unglaublich viel gelernt und mir eine solide Basis für mein zukünftiges Online-Marketing gelegt. Denn ich habe in der Launchzeit zwei Kurse kreiert und ins Netz gestellt und die fangen jetzt erst richtig an zu laufen.

Ein Kurs ist der kostenlose „Mini-Kurs Zeitaufnahmen“ und der andere der kostenpflichtige „Online-Kurs Rüstworkshop“. Um dessen Launch drehte sich die ganze Arbeit.

Hier ist mein Facebook-Post in der Launchmagie-Kundengruppe zum Abschluss meines Produkt-Launches:

Hallo Ihr lieber Mitmagier! Erstmal an dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle für die permanente Unterstützung. Dadurch hatte ich das Gefühl, nie allein zu sein. Eben habe ich nochmal den Launchmagie-Ordner durchgeblättert und richtig gestaunt: Wow, das alles habe ich tatsächlich in den vergangenen zwei Monaten auf die Beine gestellt? Ich denke, Euch geht es ähnlich und schon alleine darauf kann jeder von Euch richtig stolz sein. Von dem, was Katharina Lewald vorgegeben hat, habe ich fast alles gemacht. Von den Marketingpäckchen habe ich aber nicht mit Kooperationspartnern gearbeitet und auch nicht mit Handzeichnungen. Ich habe meine Standardkanäle genutzt: 4 Blogposts, E-Mail-Liste (die ist in der gesamten Zeit um rund ca. 70 Kontakte gewachsen – jetzt 430 Adressen), automatisiertes Teilen auf Facebook, Twitter, XING und LinkedIn mit Hootsuite, 2 Webinare, wobei hier die Zuhörerzahl extrem überschaubar war, Gruppenpostings in XING – jeweils in 10 thematisch passenden Gruppen in der Mini-Kurs-Phase und in der Online-Kurs-Phase (das hat mir einen Kunden gebracht). Der andere Kunde war in meiner E-Mail-Liste. Das Gruppenposting war übrigens immer derselbe Text – einfach mit Copy und Paste reinkopiert.
Naja, und nebenbei noch die Homepage auf Divi Elegant Themes umgestellt, damit alles etwas professioneller und nicht so chaotisch aussieht.

Ich habe im Folgenden noch einmal zusammengestellt, was alles zu einem professionellen Launch dazugehört und was ich in den vergangenen zwei Monaten alles auf die Beine gestellt habe. Es war ein absoluter Kraftakt und ich kann nur sagen: 90 Tage solltest du für eine Launch-Vorbereitung locker einplanen.

In dem Kurs von Katharina Lewald habe ich aber die perfekte Anleitung dazu gehabt. Für jeden dieser Schritte hat sie Videos mit Anleitungen und Arbeitsblätter und Checklisten zur Verfügung gestellt. So konnte man nichts vergessen oder falsch machen.

Ich habe gelernt:

Ein Produktlaunch besteht aus folgenden Phasen

  1. Pre-Launch (Aufmerksam machen, eigene Expertise vor- und darstellen, E-Mail-Adressen der Interessenten einsammeln)
  2. Launch I mit kostenloser Leistung (Interessenten überzeugen – Challenge/Mini-Kurs o.ä. über maximal 5 Tage und vor allem: Nichts kompliziertes!)
  3. Launch II für die kostenpflichtige Leistung (Verkauf Online-Kurs, Coaching, physisches Produkt o.ä.)

Für jede dieser Phasen brauchst du bestimmte Strategien und Tools

Standardtools für alle Phasen (neben der WordPress-Homepage):

  • Automatisiertes Posting (Hootsuite)
  • Plugin zum Posten von Blogartikeln/Seiten (…)
  • Flexibles Theme wie Divi von Elegant Themes
  • Plugin Attention-Bar
  • Facebook-Seite, XING, LinkedIn, Twitter, YouTube oder Vimeo (diese Kanäle sind ein must have)
  • Andere Social Media-Kanäle
  • OneDrive (Microsoft-Konto) für Präsentationen und Downloads oder Dropbox (Downloads)
  • Canva-Account (für Grafiken)
  • E-Mail Autoresponder (Mailchimp, ActiveCampaign o.ä.)
  • Webinaranbieter (edudip o.ä.)
  • hilfreich ist ein Videobearbeitungsprogramm (z.B. Camtasia)

Diese Tools sollten schon existieren und eingerichtet sein. Du solltest vor allem auch fit im Umgang sein, sonst brauchst du länger.

Kundennutzen

Aus meiner Sicht das Schwierigste an der ganzen Sache: Übersetze deine Produktmerkmale in den Nutzen für die Kunden. Was haben sie persönlich davon, wenn sie dein Produkt kaufen? Gewinnen sie Sicherheit, fühlen sie sich besser, haben sie mehr Geld, sind sie erfolgreicher usw.?

Finde mehrere Überschriften für deine Angebote, die wirklich neugierig machen und den Kundennutzen beschreiben. Diese Überschriften wirst Du auf den Landingpages, in den Postings und E-Mail-Betreffzeilen benötigen.

Pre-Launch

  • Grafiken für Posts und E-Mails erstellen
  • Landingpage mit Freebie
  • 2 Blogartikel (im Abstand von 1-2 Wochen) – am besten als Teil einer kleinen Serie zum Thema deiner Challenge in der Launchphase I
  • kleine E-Mail-Serie zur Launchphase I (Hinweis auf die Blogartikel, Einladung zum Eröffnungswebinar)
  • Facebook Slideshow oder kurzes Video o.a. Werbemaßnahmen für die kostenlose Challenge
  • XING-Event, FB-Event für Eröffnungswebinar zur kostenlosen Challenge und/oder beide Events auch extra direkt für die Challenge
  • Präsentation zum Eröffnungswebinar der Challenge
  • Eröffnungswebinar zur Challenge (mit Aufzeichnung)

Launchphase I (kostenlose Challenge, Mini-Kurs, Schnupperkurs, Pre-Kurs, Workshop, Werkstatt, Bootcamp o.ä.)

  • Grafiken für Posts und E-Mails erstellen
  • 2 weitere Blogartikel (im Abstand von 1-2 Wochen) – wie oben am besten als Teil einer kleinen Serie zum Thema deiner Challenge in der Launchphase I
  • Landingpage für die Anmeldung zur kostenlosen Challenge
  • Danke-Seite für Anmeldung
  • FB-Gruppe für die Challenge-Teilnehmer
  • Fertige Challenge (Tagesaufgaben)
  • E-Mail-Serie mit den Tagesaufgaben
  • Moderation der FB-Gruppe
  • Live-Videos (am besten täglich)
  • Abschlusswebinar zur Eröffnung der Verkaufsphase (am 4. Tag bei 5 Tages-Challenge)
  • E-Mail-Serie zur Launchphase II
  • Facebook-Slideshow, Video o.ä. Werbemaßnahmen für kostenpflichtigen Online-Kurs
  • XING-Event, FB-Event für Online-Kurs
  • Präsentation zum Eröffnungswebinar des Online-Kurses
  • Eröffnungswebinar zum Online-Kurs (mit Aufzeichnung)

Mein erster professioneller Produktlaunch

Launchphase II (kostenpflichtiger Online-Kurs, Coaching, Werkstatt o.ä.)

  • Digistore24-Account (kostenlos)
  • Digimember-Account (für 1 Produkt kostenlos)
  • Grafiken für Posts und E-Mails erstellen
  • Salespage für Online-Kurs
  • Dankeseite für Anmeldung
  • Fertiges Produkt (Online-Kurs) in Digistore24 (Achtung – genügend zeitlichen Vorlauf für Genehmigungsphase berücksichtigen)
  • Plan für den Online-Kurs (Module, Lektionen – die Überschriften)
  • Starttermin für Online-Kurs (kann bis 4 Wochen hinter Verkauf liegen)
  • FB-Gruppe für die Kunden
  • Live-Videos, Gruppencalls
  • Zoom-Account, insbesondere bei vielen Anmeldungen
  • Begrüßungsmail für Kunden
  • Begrüßungsseite für Kunden

Mein erster professioneller Produkt-Launch

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgehen, dass beide Grafiken sehr unterschiedlich sind. Ich bin nämlich immer noch auf der Suche nach einem universellen Design :).

Ja, und dann geht es an das Erstellen des kostenpflichtigen Kurses. Vielleicht wunderst du dich, dass er zum Zeitpunkt des Verkaufs noch gar nicht fertig ist? Das ist Absicht. Zum einen gibt es ja Launches, die nichts verkaufen – trotz aller guten Vorbereitung. Und es wäre blöd, Zeit in eine Sache zu investieren, die keiner haben will. Zum anderen motiviert es viel mehr, wenn man weiß, dass die Kunden schon auf die nächsten Module warten.

Fazit:

Nimm dir für deinen ersten Launch richtig viel Zeit. 90 Tage sind absolut normal. Plane alles, was du tun musst, rückwärts – beginnend bei den Terminen für den kostenlosen Mini-Kurs. Nutze dafür einen Übersichtskalender.

Suche dir Hilfe und moralische Unterstützung. Wenn du wenig Erfahrung hast im Produktlaunch, kann ich dir den Kurs von Katharina Lewald nur ans Herz legen!