Sigruns SOMBA 2018

Sigruns SOMBA 2018

Yeah, ich sitze mit einem Glas Sekt auf der Couch und feiere meine Entscheidung, in Sigruns SOMBA 2018 zu investieren.

SOMBA steht für „Sigrun’s Online MBA“ und ist ein 12-monatiges Online-Programm meines Coaches Sigrun.

In diesem Programm lerne ich mein Online-Business Schritt für Schritt aufzubauen. Alle wichtigen Themen werden behandelt, zum Beispiel Launchen, E-Mail-Liste aufbauen, einen Sales Funnel entwickeln und vieles mehr!

Sigruns SOMBA

Das Besondere an SOMBA ist, dass ich nicht nur Videotrainings und tolle Bonusmaterialien erhalte, sondern auch einen monatlichen Coachingcall, in dem Sigrun mir all meine Fragen beantwortet.

Nach der Anmeldung habe ich eine E-Mail mit den Startinformationen erhalten. Ich muss einen Vorstellungs-Fragebogen ausfüllen, der Facebook-Gruppe beitreten, mich im Mitgliederbereich anmelden und schon die ersten Termine im Kalender für die Mastermind-Calls eintragen.

Das ganze Programm läuft in Englisch. Solange ich nicht selber reden muss, ist alles gut. Ich habe über den Jahreswechsel schon die 12-teilige Webinarreihe von Sigrun angehört. Das Verstehen ist also kein Problem.

Hier ist der Link zu Sigruns Verkaufsseite (nein, ich bekomme keine Provision :))., falls du noch weitere Infos brauchst bzw. auch mal sehen möchtest, wie so eine Salespage aussehen kann.

Der Verkauf des Kurses läuft noch bis zum 17. Januar 2018 – viel Zeit ist also nicht mehr.

Fehler bei der Unternehmensgründung („Hoffnungsfalle Marketing“)

Fehler bei der Unternehmensgründung („Hoffnungsfalle Marketing“)

Welche Fehler bei der Unternehmensgründung musst du unbedingt vermeiden?

Ich habe heute eine E-Mail von meinem Kollegen Norbert Kloiber bekommen. Es geht um typische Fehler bei der Unternehmensgründung und die große Frage: „Was machen erfolgreiche Unternehmer anders als alle anderen?“

Ich finde den Inhalt so gut, dass ich diese E-Mail 1:1 hier veröffentlichen möchte.

„Hallo Heide, ich grüße Sie,

in der letzten Email haben wir besprochen, was die „Greiner-Kurve“ ist und das die allermeisten Startups, Gründer, Freelancer, Coaches, Berater, Speaker, Marketer, Networker, Trainer usw. in Wahrheit (unwissentlich) in der 1. oder 2. Stufe der Greiner-Kurve festhängen.

Und häufig wissen diese (falls sie überhaupt wissen, das sie festhängen) nicht einmal warum. Das wollen wir heute ändern und wir werden besprechen, warum reife Unternehmer bereits ganz anders anfangen (und folgerichtig ihre Firmen auch anders führen, andere Prioritäten setzen, andere Todo-Listen haben & mehr Geld verdienen!).

Ich möchte Sie als erstes auf eine höchst erstaunliche Tatsache verweisen: Nämlich das richtige Unternehmer beim Aufbau ihrer (neuen) Firma schon ganz anders beginnen…

  • Sie gründen anders.
  • Sie beginnen den Firmenaufbau anders.
  • Sie lenken ihre neue Firma anders.
  • Sie bauen die neue Firma anders auf.
  • Sie verstehen etwas anderes unter Erfolg.
  • Und sie führen ihre Firma anders. Ganz anders!!

Am deutlichsten wird das vielleicht in der folgenden Grafik. Diese zeigt Ihnen, wie üblicherweise Facharbeiter eine Firma gründen und wie wahre Unternehmer eine Firma gründen (oder neu aufbauen, lenken, steuern und führen).

Fehler bei der Unternehmensgründung

Quelle: http://start.norbert-kloiber.at/wp-content/uploads/2017/08/Richtig-Starten.png

So gründet ein Facharbeiter

Links in der Grafik sehen Sie, wie ein klassischer Facharbeiter, seine Firma gründet, aufbaut und lenkt. Zu dieser Gruppe von Entrepreneuren zählen häufig Trainer, Coaches, Designer, Programmierer, Steuerberater, Marketer, Blogger, Speaker, alle möglichen Freelancer, Vertriebler, Networker, Texter und (leider auch) die allermeisten Startups und Selbstständigen.

Sie alle gründen aus einer fachlichen Expertise heraus, weil sie etwas besonders gut können und/oder eine Nische, Lücke oder Chance am Markt erkannt haben. Der natürliche Impuls dieser Entrepreneure ist nach der Marktrecherche bzw. Nischensuche die Entwicklung des eigenen Produktes. Dies kann sich über Wochen (oder Monate) hinziehen und sie gehen völlig in ihrer Facharbeit, der Produktumsetzung, auf!

Im letzten Schritt kommt die Vermarktung des Produktes. In der Marketingbranche wird dies oft als „Launch“ bezeichnet und meint üblicherweise eine orchestrierte Emailaktion mit möglichst vielen Kollegen und Affiliatepartnern. Danach beginnt der Zyklus von vorn: Nischenrecherche, Produktentwicklung. Launch. Der immergleiche Kreislauf. Nische, Produkt, Launch… Nische, Produkt, Launch… Nische, Produkt, Launch…

Fazit „Facharbeiter-Firma“

Die Probleme (oder Folgen) von Facharbeiter-geführten Firmen sind nicht immer sofort offensichtlich, aber sie sind äußerst gemein. Sie führen systembedingt immer zu 3 schwerwiegenden Hamsterrädern:

  1. Wenn die Firma wachsen soll, braucht sie mehr Kunden. Da der Gründer meist selbst die Kunden aufbaut, rennt er mit zunehmenden Erfolg immer schneller.
  2. Wenn die Firma wächst & mehr Geld verdienen will, braucht sie mehr Produkte und Dienstleistungen. Da der Gründer meist selbst an der Produktentwicklung beteiligt ist, muss er mit zunehmenden Erfolg immer mehr entwickeln.
  3. Wenn die Firma ihre Website und ihr Marketing optimieren will, braucht es immer ausgefeiltere Lösungen für Splittests, Konversionoptimierung, Email-Marketing, Affiliates, PPC, SEO usw.

Da der Gründer meist selbst an Optimierungen (oder am Marketing) beteiligt ist, verbraucht er für „Marketing“ mit zunehmenden Erfolg immer mehr Zeit (und vernachlässigt somit die anderen beiden Punkte).

Die gesamte Firmenentwicklung ist somit letztendlich an das Hamsterrad gekoppelt. Je erfolgreicher die Firma wird… je mehr Kunden, Produkte und Marketing es gibt… desto schneller rennt der Gründer. Das ist die bittere Wahrheit, die ein Facharbeiter nicht sieht. Also rennt er. Und wenn es sein muss bis zum Burnout!

Das Wachstum einer Firma muss stattdessen vom Gründer abgekoppelt werden. Er muss außerhalb der Firma stehen… nicht IN ihr, sondern AN ihr arbeiten. Solange das nicht passiert, wird er gegen Treibsand kämpfen (und immer tiefer in Facharbeit versinken).

So gründet ein Unternehmer

Rechts in der Grafik sehen Sie, wie stattdessen ein Unternehmer seine Firma gründet, aufbaut und lenkt. Zu dieser Gruppe von Entrepreneuren zählen richtige Unternehmer, Strategen, Manager, Visionäre und Leader. Leute, die oftmals unbequem und kantig sind, die ihren eigenen Weg gehen. Unbeirrt dessen, was die „Marketing-Sirenen“ im täglichen Kampf um Aufmerksamkeit säuseln…

Sie gründen nicht aus einer fachlichen Expertise oder einer gefundenen Marktnische heraus, sondern aufgrund einer inneren Haltung, einer Vision oder Mission. Sie wollen etwas bewegen, aufbauen, steuern, lenken, führen und „Geld verdienen“ ist dazu nur Mittel zum Zweck. Geld ist ihr Schmiermittel zum vorantreiben der Vision.

Ihre Firmen bauen sie von Beginn an ganz anders auf. Ja, sie fangen bereits völlig anders an! Ein wahrer Unternehmer entwickelt basierend auf seiner Vision ein Geschäftsmodell. Aufbauend darauf eine langfristige Strategie. Einen groben Plan, wie er (am schnellsten) von A nach B kommt. Durch diese Strategie ergibt sich die Form der Organisation, sprich das Aufbaudiagramm.

Nachdem das steht, wird klar, welche Stellen und Rollen es in der Firma geben wird, ja geben muss, um das Ziel zu erreichen. Es braucht neben Stellenbeschreibungen für jede zukünftige Stelle auch einen Personalplan. Zu jeder Stelle werden anschließend Prozesse, Systeme, Abläufe und Arbeitsanweisungen geschaffen, die in einem Ablaufdiagramm dargestellt werden. Und erst ganz am Ende gibt es sowas wie einen “Marketing-Schlachtplan“.

Fazit „Unternehmer-Firma“

Es ist nicht so, dass es bei Unternehmer-geführten Firmen keine Probleme gibt. Diese gibt es auch, aber es sind völlig andere. Die Probleme werden nicht im „fachlichen“ in Erscheinung treten (zu wenig Leads, Traffic oder Konversion), sondern im „systemischen“ (zu ungenaue Prozesse, Abläufe oder Arbeitsanweisungen).

In Wahrheit könnte der Unterschied kaum gewaltiger sein: Eine Facharbeiter-geführte Firma wird immer mit fachlichen Lösungen versuchen mehr Geld zu verdienen. Eine Unternehmer-geführte Firma wird immer versuchen mit besseren Prozessen, Systemen und Strukturen mehr Geld zu verdienen.

Ein Facharbeiter greift ständig in das Tagesgeschäft ein. Ein Unternehmer würde das niemals tun. Eine Facharbeiter-Firma ist immer von ihrem Gründer abhängig (und damit unverkäuflich), weil er Teil des Systems ist und IN der Firma arbeitet. Eine Unternehmer-Firma versucht völlig unabhängig von ihrem Gründer zu werden (und ist damit verkäuflich), denn er positioniert sich von Beginn an außerhalb der Firma.

Er baut, lenkt und besitzt das System und arbeitet folgerichtig AN der Firma. Eine einmal aufgebaute Firma kann er deswegen auch viel leichter duplizieren, in andere Nischen, Märkte und Länder. Für Facharbeiter gibt es nur Produkte in der Firma. Für Unternehmer ist die Firma das Produkt.

Es ist unmöglich, eine Firma wie ein Facharbeiter zu führen. Sie müssen Sie wie ein Unternehmer führen. Oder Sie werden (langfristig) untergehen. Damit das nicht passiert, werden wir im nächsten Newsletter besprechen, wie genau „Facharbeiter“ und wie „Unternehmer“ ticken. An was glauben diese beiden Gruppen? Welche Bücher lesen sie? Was steht auf deren Todo-Listen? Für was geben sie Geld aus? Und wie glauben sie, dass man erfolgreiche Firmen aufbaut?

Diese Unterschiede werden noch viel verblüffender sein, als die heute besprochene Tatsache, das beide Gruppen völlig unterschiedlich gründen! Könnte es nicht sein, dass ERFOLG bzw. Der Aufbau eines soliden und umsatzstarken Unternehmen etwas mit diesen Unterschieden zu tun hat? Und eben nicht mit den „Sirenen“ der Marketing-Branche die da heißen: Du brauchst mehr Leads, mehr Traffic, mehr Sales?!

Wir werden es herausfinden im nächsten Newsletter…

Beste Grüße Norbert Kloiber

PS: Im nächsten Newsletter schicke ich Ihnen wieder eine tolle Grafik mit. Drucken Sie sich diese aus, sie werden bald ein “größeres Bild” ergeben, wodurch Sie Ihre Firma mit völlig anderen Augen betrachten werden…“

Wie können Berater ihr Marketingproblem lösen?

Wie können Berater ihr Marketingproblem lösen?

Unternehmensberater haben ein besonderes Marketingproblem: Meistens sind sie als Soloselbständige unterwegs. Wenn sie in einem Projekt arbeiten, haben sie in aller Regel keine Zeit für Marketing. Und wenn sie kein Projekt haben, dann machen sie zwar Marketing, aber es dauert oft eine längere Zeit, bis ein neuer Kunde in Sicht ist.

Um dieses Dilemma zu lösen, empfiehlt sich automatisiertes Online-Marketing für Unternehmensberater – also permanentes Marketing im Internet, das „ohne Aufsicht“ automatisch läuft.

Wie funktioniert automatisiertes Online-Marketing für Unternehmensberater?

Das Prinzip ist schnell erklärt: Auf einer Landingpage bietet der Berater ein sogenanntes „Freebie“ an – also ein kostenloses Produkt, das die potentiellen Kunden so interessant finden, dass sie dafür ihre E-Mail-Adresse in ein Formular eintragen.

Damit setzen sie einen automatisierten Kundengewinnungsprozess in Gang. Der potentielle Kunde bekommt eine Reihe vorgefertigter E-Mails, in denen der Berater seine Produkte und Leistungen erklärt und den Kunden an sich zu binden versucht.

Diese E-Mails können weitere Freebies enthalten oder auch auf Veranstaltungen des Beraters hinweisen (Vorträge, Webinare o.ä.). Denkbar sind auch positive Kundenrenzensionen oder erfolgreiche Fallbeispiele.

Wenn der Kunde nicht nach den ersten drei E-Mails wieder abspringt, ist die erste Hürde geschafft. Der E-Mail-Kontakt kann natürlich auch ausgeweitet und zum Beispiel durch Telefonakquise ergänzt werden. Der Vorteil dabei ist, dass der potentielle Kunde ja bereits deutlich sein Interesse an den Leistungen des Beraters signalisiert hat.

Durch die Automatisierung des Kundengewinnungsprozesses verfügt der Unternehmensberater ständig über einen Pool vorqualifizierter Interessenten, die er mit minimalem Aufwand für sich gewinnen kann. Er kann damit die Pausen zwischen seinen Projekten deutlich verkürzen.

Beim automatisierten Marketing geht es vorrangig um Vertrauensaufbau. Der potentielle Kunde soll den Berater kennen lernen und das Gefühl bekommen, mit einem alten Bekannten zu reden. Durch die kostenlosen und hochwertigen Informationen kommt auch ein psychologisches Element ins Spiel: der potentielle Kunde fühlt sich unbewusst verpflichtet, im Gegenzug ebenfalls etwas zu leisten, im besten Fall also etwas vom Berater zu kaufen.

Die Erfahrung zeigt, dass es trotz aller Automatisierung nur in den seltensten Fällen ohne persönlichen Kontakt zur Projektaufträgen kommt. Die Automatisierung nimmt dem Berater aber die zeitaufwändige und häufig auch frustrierende Tätigkeit der Kaltakquisition neuer Kunden ab.

Was benötigt der Unternehmensberater für automatisiertes Online-Marketing?

Für die Automatisierung wird natürlich eine bestimmte Infrastruktur benötigt, die eingerichtet bzw. erstellt werden muss:

  1. Eine Domain für eine Landingpage (dass kann auch eine Subdomain der Hauptwebsite sein)
  2. Einen Anbieter für eine Landingpage und eine Landingpage
  3. Ein Freebie (ein sehr interessantes kostenloses Produkt: eine Anleitung, ein Webinar, ein Video…)
  4. Einen E-Mail-Autoresponder für den automatisierten E-Mail-Versand
  5. Eine Serie vorgefertigter E-Mails mit Bezug auf die Leistungen des Beraters
  6. ggf. weitere Freebies, Fallstudien, Pressemitteilungen, Testimonials (Kundenstimmen) o.a. nützliche Informationen

Für alle diese Elemente gibt es Anbieter, die den Unternehmensberater dabei unterstützen, das automatisierte Marketing-System aufzubauen.

Mein Coaching: Automatisiertes Online-Marketing für Unternehmensberater

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man etwa ein Jahr intensiver Arbeit (inklusive try and error) benötigt, um das alles zum Laufen zu bringen. Diese Zeit haben die meisten Berater aber nicht.

Deshalb biete ich Ihnen mein Coaching an. Ich zeige Ihnen die einzelnen Schritte, welche Anbieter zum Beispiel sehr kostengünstig ein Freebie erstellen und empfehle Ihnen einen geeigneten Autoresponder und andere Tools für die Automatisierung und Landingpageerstellung.

Bei Bedarf helfe ich Ihnen natürlich auch bei den ersten Schritten der Umsetzung: Aufbau der Landingpage, Erstellung der automatisierten E-Mail-Sequenz, automatisiertes Posting in den Social Media Kanälen usw.

Sie können sich hier weitere Informationen zum Coaching holen und das Coaching buchen: http://bit.ly/Coaching_Step1.

Das Coaching dauert 3 Stunden. Ich biete es Online (2 x 1,5 Stunden) und Offline (3 Stunden) an. Bei Fragen senden Sie mir bitte eine E-Mail an info@ablauf-optimieren.de

Nebenberuflich als Berater starten?

Nebenberuflich als Berater starten?

Der Consultingmarkt ist einer der umsatzstärksten Märkte – nicht nur in Deutschland. Da der Begriff „Berater“ auch nicht geschützt ist, kann praktisch jeder in diesen Markt einsteigen, sofern er/sie ein verkaufsfähiges Produkt hat. Diese niedrige Hürde ist natürlich ideal, wenn man zunächst nebenberuflich einsteigen und testen möchte, ob das eigene Produkt auch auf dem Markt „funktioniert“. Deshalb die Frage: „Woran muss man denken, wenn man nebenberuflich als Berater starten will?“

Woran muss man denken, wenn man nebenberuflich als Berater starten will?

Ich hatte dieser Tage eine entsprechende Anfrage von einem XING-Kontakt:
„Ich bin auf der Suche nach nebenberuflichen, temporären Beratungseinsätzen für mich und würde gerne Ihre Einschätzung hören, wie Sie den Markt dafür sehen.“


6 Wege für erfolgreiches Online-Business

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Im folgenden Blogartikel lesen Sie meine Antwort und Meinung dazu, was man bei einem nebenberuflichen Einstieg in die Beratungswelt beachten und bedenken sollte:

„Ich sehe hier drei Herausforderungen (Probleme sagt man ja nicht mehr 🙂 ) für Sie:

1. Die zeitliche Schiene

Ich weiß natürlich nicht, wie flexibel Sie in Ihrer Arbeitszeitgestaltung sind, aber es wäre gut, wenn Sie sich zumindest zeitweise wenigstens 3 Tage in der Woche „freischaufeln“ können, um vor Ort beim Kunden zu sein. Gerade in der Startphase eines Beratungsprojektes muss der Projektleiter präsent sein.
Sie sollten sich auch einen stabilen und zuverlässigen Beraterkollegenkreis zulegen, aus dem Beraterkollegen bestimmte Aufgaben für Ihre Projekte übernehmen können.
Dann sollten Sie den Aufwand für die Projektarbeit „nach Feierabend“ nicht unterschätzen. Mir geht es zumindest so, dass ich abends von meiner Angestelltentätigkeit manchmal ziemlich erschöpft bin und dann wenig Kraft für andere anspruchsvolle Arbeiten habe. Vielleicht haben Sie ja eine Assistenzkraft, die Sie dabei unterstützt. Falls nicht, sollten Sie vielleicht darüber nachdenken, sich für Routinearbeiten Hilfe zu holen. Hier leite ich gleich mal nahtlos auf die zweite Herausforderung über:

2. Das Marketing oder Woher bekommen Sie Ihre Kunden?

Auch hier fehlen mir natürlich Informationen. Vielleicht haben Sie bereits einen Kundenstamm, bei dem Sie als freiberuflicher Berater einsteigen können – umso besser! Mund-zu-Mund-Propaganda ist immer noch die beste Marketingmethode.

Trotzdem brauchen Sie einen professionellen Web-Auftritt (Google liebt Seiten, die mit WordPress erstellt werden) und die Möglichkeit, Kontaktdaten potentieller Interessenten zu sammeln. Das hier weiter auszuführen, ist ein Kapitel für sich, aber hier kann ich Ihnen bei Bedarf mein Coaching anbieten. Diese Interessenten sollten dann wiederum regelmäßig kontaktiert werden (es geht um Vertrauensaufbau) – hierbei könnte Ihnen die Assistenzkraft behilflich sein. Andere Marketingmethoden sind zum Beispiel Vorträge und Seminare, Mailings, Social-Media-Kanäle, ein eigenes eBook usw.

Last but not least benötigen Sie ein Alleinstellungsmerkmal bzw. die Antwort auf die Frage: „Warum sollen die Leute zu Ihnen kommen?“ Sie können diese Antwort als „Ich helfe Unternehmen…“-Botschaft verpacken.

3. Die fachlichen Herausforderungen/der Markt

Prozessoptimierung wird im Prinzip sowohl im Industrial Engineering als auch im Lean Management betrieben. Meiner Meinung nach ergänzen sich beide Bereiche prächtig. Im wahren Leben sind die Protagonisten nicht immer gut aufeinander zu sprechen oder handeln aneinander vorbei. Sie als Berater brauchen Kenntnisse aus dem Lean-Management und der wichtigsten Lean-Methoden, zusätzlich ist REFA nützlich. In Deutschland haben nur 4% der Unternehmen Lean Management erfolgreich eingeführt. Unter dieser Prämisse denke ich, dass der Markt ausreichend groß ist. Allerdings müssen die Führungskräfte wollen – und das ist nicht immer gegeben.

Bei meinem pragmatischen Ansatz nutze ich immer auch Zeitmessungen. Sobald Sie Zeitstrukturen kennen oder wissen, wie lange die Produktion eines Teiles dauert, haben Sie die Hebel für die Prozessoptimierung in der Hand. Zeitmessungen sind etwas aus der Mode geraten, seit McKinsey die Abteilungen für Arbeitsvorbereitung in den 90er Jahren dem überflüssigen Overhead zugeordnet hat. Bei Zeitmessungen (oder Videoanalysen) ist auch immer der Betriebsrat mit im Boot – eine ernstzunehmende Hürde.

Gut wäre, wenn Sie sich auf etwas spezialisieren könnten. Bloß nicht mit dem Bauchladen „Das kann ich auch alles!“ ankommen.

Ich hoffe, ich konnte etwas helfen.“

Nebenberuflich als Berater starten?

Startup Stock Photo

Wie kommt man aus dem Präsenz-Dilemma heraus?

Mein Interessent hat dann in einer Antwortmail diese Gedanken bestätigt, woraufhin ich ihm ebenfalls noch einmal geantwortet habe:

„Sie stehen vor demselben Problem wie ich – Sie würden gern beraten, haben aber keine Zeit für die Kunden vor Ort. Vielleicht ist Online-Consulting bzw. Coaching für Sie der richtige Weg.“

Mit anderen Worten: Gerade als Berater hat man die Chance, sein Wissen in Info-Produkte zu verpacken und diese Online oder per Telefonkontakt zu vermarkten. Die Zielrichtung ist also etwas anders. Man verkauft nicht seine Präsenz vor Ort, sondern sein Know-How, das natürlich einfach anwendbar aufbereitet sein muss. Das können zum Beispiel Excel-Templates oder fix- und fertig vorbereitete Präsentationen sein. Eine andere Möglichkeit sind kleine Anleitungs-Videos. Vielleicht auch Anleitungen im Podcast-Style. Oder…

Haben Sie hier Erfahrungen? Ich würde mich freuen, wenn Sie die Kommentarfunktion nutzen!

Wie kommt man im B2B-Markt an neue Kunden?

Wie kommt man im B2B-Markt an neue Kunden?

Wie kommt man im B2B-Markt an neue Kunden? Und das am besten ohne horrende Summen für bezahlte Werbung auszugeben? Dieser Frage gehe ich in meinem heutigen Blogbeitrag nach.

Ich habe jetzt eine Weile nichts veröffentlicht, weil ich mit mir und meinem Leben genug zu tun hatte. Es kribbelt in den Fingern, weil ich endlich wieder das machen möchte, was ich am liebsten mache – mich mit Online-Marketing zu beschäftigen. Aber es gab in der letzten Zeit ein paar Dinge, die meine Aufmerksamkeit erfordert haben: Anfang Mai meine erste Challenge Gemba-Walk (die lange nicht so gelaufen ist, wie ich mir das vorgestellt habe – hier muss ich unbedingt noch Ursachenforschung betreiben; noch so ein Punkt auf meiner ToDo-Liste), dann die alljährliche Steuererklärung (die auch nocht nicht ganz abgeschlossen ist), notwendige Gartenarbeiten und manchmal war ich abends einfach zu erschöpft, noch etwas sinnvolles zu tun.

Ideen habe ich ohne Ende – also packen wir es an.

Neue Kunden im B2B-Bereich – aber wie?

Das heutige Thema habe ich gewählt, weil ich jetzt eine interessante Erfahrung gemacht habe. Übermorgen mache ich mit meinem Co-Moderator Michael Löw wieder ein Live-Webinar. Es ist kein neues Thema – wir haben dieses Webinar bereits im März einmal gemacht. Und die Resonanz auf das aktuelle Webinar ist für meine Verhältnisse beträchtlich.

Wie kommt man im B2B-Markt an neue Kunden?

Was haben wir gemacht?

  1. Die Landingpage des Webinars vom März-Termin aktualisiert auf den Juni-Termin.
  2. Jeder von uns hat das Webinar auf XING als Event eingestellt – ich für meinen Teil mit der kostenlosen Event-Funktion von XING.
  3. Ich habe meine geschäftlichen Kontakte – inzwischen ca. 1300 – über XING letzten Sonntag informiert.
  4. Ich habe mit Mailchimp meine E-Mail-Liste angeschrieben – ca. 260 Kontakte. Heute früh ging noch einmal automatisch eine Erinnerung raus – selber E-Mail-Text.
  5. Ich habe auf das Webinar in den XING-Gruppen hingewiesen, für die dieses Thema relevant ist (ca. 10 Gruppen) und in denen ich Mitglied bin.
  6. Ich habe dabei den Tipp gegeben sich anzumelden, auch wenn man keine Zeit hat das Webinar zu besuchen – jeder Interessent erhält den Link zu Webinaraufzeichnung (Ich glaube, dass das ein entscheidender Hebel für die Anmeldungen ist).
  7. Ich habe auf meiner Fan-Seite bei Facebook das Event eingerichtet und im Newsfeed gepostet.
  8. Ich habe das Event bei Twitter, LinkedIn und Google+ gepostet – ca. 3 mal (eigentlich nicht viel).
  9. Michael Löw hat seine Kontakte angeschrieben und in seinen XING-Gruppen gepostet (die andere sind als meine – wir haben das mal abgeglichen).
  10. Nach dem Webinar gibts die Präsentationsfolien und ein Template zur Berechnung des OEE (Gesamtanlageneffizienz), außerdem zeigen wir, wie man den OEE beeinflussen kann.

Das Ergebnis?

Ein ausgebuchtes Webinar (20 Teilnehmer + mindestens 3 auf der Warteliste). Ok, jeder Online-Marketing-Profi rollt jetzt mit den Augen und fragt: Warum nimmst du nicht das Upgrade, so dass du bis zu 1000 Teilnehmer haben kannst (edudip)? Meine Antwort ist einfach: Mir ist der Sprung auf 50 Euro Gebühr zu hoch (Der Online-Marketing-Experte sagt: Da sparst Du aber am falschen Ende!). Aber – wir verkaufen auf dem Webinar nichts (unser Fehler :)) und für die 50 Euro bin ich momentan echt zu geizig.

Alles Ausreden, ich weiß. Aber es passt noch nicht in mein Konzept – Punkt.

Das Fazit

Meine bisherigen Versuche mit bezahlter Werbung waren nach meinen Erwartungen ziemlich erfolglos und dadurch zu teuer.
Was wir jetzt hier mit dem Live-Webinar auf die Beine gestellt haben, war deutlich effizienter. Neben den neuen E-Mail-Adressen der Webinar-Teilnehmer habe ich in den letzten Tagen auch mehrere Kontaktanfragen bei XING bekommen – also auch wieder potentielle Teilnehmer für die nächsten Webinare. Das fachliche Thema – Berechnung der Gesamtanlageneffizienz (OEE) – ist für unsere Klientel offensichtlich auch spannend.

Insgesamt habe ich wieder eine Webinarreihe geplant, ähnlich wie im Januar, allerdings nicht ganz so eng getaktet. Dafür gilt es also jetzt wieder zu trommeln… Es lohnt sich offensichtlich und das ist für mich sehr motivierend :).

Mal sehen, wie viele der Anmelder nachher tatsächlich beim Webinar anwesend sind…

Hier ist der Download meiner Checkliste 12 Regeln für das Online-Marketing:

Download der Checkliste 12 Regeln Online-Marketing

Mein Projekt – Erfolgreicher nebenberuflicher Start ins Onlinemarketing

Mein Projekt – Erfolgreicher nebenberuflicher Start ins Onlinemarketing

Man, wie die Zeit vergeht! Es ist jetzt ein knappes Jahr her, dass ich beschlossen habe ins Online-Marketing zu gehen. Zeit für ein Zwischenfazit: Es ist ein erfolgreicher nebenberuflicher Start ins Onlinemarketing. Und was habe ich alles gelernt?

Das Wichtigste: Konzentriere Dich auf eine Sache und bleibe dran!

Mein Kopf ist voller Ideen – immer noch. Ich habe mein Projekt Prozessoptimierung erfolgreich angeschoben – ein Selbstläufer ist es aber immer noch nicht. Ich finde auch Affiliate-Marketing ist eine spannende Sache. Und im Online-Marketing  gibt es so viele Richtungen und Möglichkeiten, dass man hier auch gut auswählen muss, was man nimmt.

Unternehmerchallenge 2017

Ich konzentriere mich auf folgendes:

  • Ich mache alles selbst: WordPress, Landingpages, Autoresponder, Social Media (mit Automation), Videos, Webinare. Ich habe nicht die finanziellen Möglichkeiten, das nach außen zu geben. Dafür kenne ich mich jetzt super mit allem aus.
  • Ich habe mir ein ziemlich teures Coaching gegönnt, kann ich jedem empfehlen.
  • Mein Thema: Prozessoptimierung mit 3 Produkten, die ich einzeln oder als Bundle verkaufe (Ich habe in den vergangenen 12 Monaten 3 Produkte entwickelt und ein eBook geschrieben.)
  • XING, Webinare und Landingpages mit diversen Templates als Freebee für den Listenaufbau
  • momentan keine bezahlte Werbung
  • neu: Podcasts, noch im Aufbau
  • ein paar Videos, hier kann die Qualität noch optimiert werden
  • demnächst: einen automatisierte Funnel zum Verkauf meiner Produkte.
  • noch demnächst: Traffic auf die Seite bringen, um den Umsatz anzukurbeln

Erfolgreicher nebenberuflicher Start ind Onlinemarketing

Ich arbeite nebenberuflich – das heißt, das alles habe ich nach der Arbeit und am Wochenende erledigt. Fakt ist: mein Haushalt läuft auf Sparflamme, der Garten ist inzwischen richtig naturnah und mein Bewegungsprogramm hat auch mächtig gelitten.
Ich hasse die ganze Hausarbeit, weil sie mich davon abhält produktiv zu sein und das zu machen, was ich gern mache. Wenn ich anfange richtig Geld mit dem Online-Marketing zu verdienen, werde ich mich nach Unterstützung für Haus und Garten umsehen. Darauf freue ich mich schon :).

Ich mache die Arbeit am Computer unheimlich gern – nur deshalb habe ich das ganze Pensum auch geschafft und durchgehalten. Es ist quasi mein Hobby.

Meine bisherigen Ergebnisse

Gestern habe ich zum erstenmal nennenswerten Umsatz nach einem Webinar gemacht. Das zeigt mir, dass der eingeschlagene Weg richtig ist. Meine Coaching-Kosten habe ich aber noch lange nicht raus. Also die Hunderttausende und Millionen, die andere im Online-Marketing angeblich schon nach einer einzigen Aktion erzielen, habe ich noch nicht. Aber ich arbeite dran :)(.74444444444-aqwE° – Das war meine Katze Jule)

Jedenfalls hat mich das gestrige Ergebnis unheimlich ermutigt nicht aufzugeben und weiter zu machen.

B2B scheint schwieriger als B2C zu sein

Ich bin im B2B-Bereich unterwegs. Ich halte das für schwieriger als den B2C-Bereich. Die Kunden sind meiner Ansicht nach anspruchsvoller und meine Klientel ist definitv auch mindestens durchschnittlich intelligent. Das heißt, dass ich nicht irgendwelchen Schrott bzw. Scharlatanprodukte anbieten kann. Davon mal abgesehen, dass das gegen meine Ehre geht. Aber wenn ich mir so ansehe, was der Abnehmmarkt oder Finanzprodukte zu hergeben, dann frage ich mich manchmal, warum ich mir das antue – ich könnte es auch einfacher haben!