Nebenberuflich als Berater starten?

Nebenberuflich als Berater starten?

Der Consultingmarkt ist einer der umsatzstärksten Märkte – nicht nur in Deutschland. Da der Begriff „Berater“ auch nicht geschützt ist, kann praktisch jeder in diesen Markt einsteigen, sofern er/sie ein verkaufsfähiges Produkt hat. Diese niedrige Hürde ist natürlich ideal, wenn man zunächst nebenberuflich einsteigen und testen möchte, ob das eigene Produkt auch auf dem Markt „funktioniert“. Deshalb die Frage: „Woran muss man denken, wenn man nebenberuflich als Berater starten will?“

Woran muss man denken, wenn man nebenberuflich als Berater starten will?

Ich hatte dieser Tage eine entsprechende Anfrage von einem XING-Kontakt:
„Ich bin auf der Suche nach nebenberuflichen, temporären Beratungseinsätzen für mich und würde gerne Ihre Einschätzung hören, wie Sie den Markt dafür sehen.“


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Im folgenden Blogartikel lesen Sie meine Antwort und Meinung dazu, was man bei einem nebenberuflichen Einstieg in die Beratungswelt beachten und bedenken sollte:

„Ich sehe hier drei Herausforderungen (Probleme sagt man ja nicht mehr 🙂 ) für Sie:

1. Die zeitliche Schiene

Ich weiß natürlich nicht, wie flexibel Sie in Ihrer Arbeitszeitgestaltung sind, aber es wäre gut, wenn Sie sich zumindest zeitweise wenigstens 3 Tage in der Woche „freischaufeln“ können, um vor Ort beim Kunden zu sein. Gerade in der Startphase eines Beratungsprojektes muss der Projektleiter präsent sein.
Sie sollten sich auch einen stabilen und zuverlässigen Beraterkollegenkreis zulegen, aus dem Beraterkollegen bestimmte Aufgaben für Ihre Projekte übernehmen können.
Dann sollten Sie den Aufwand für die Projektarbeit „nach Feierabend“ nicht unterschätzen. Mir geht es zumindest so, dass ich abends von meiner Angestelltentätigkeit manchmal ziemlich erschöpft bin und dann wenig Kraft für andere anspruchsvolle Arbeiten habe. Vielleicht haben Sie ja eine Assistenzkraft, die Sie dabei unterstützt. Falls nicht, sollten Sie vielleicht darüber nachdenken, sich für Routinearbeiten Hilfe zu holen. Hier leite ich gleich mal nahtlos auf die zweite Herausforderung über:

2. Das Marketing oder Woher bekommen Sie Ihre Kunden?

Auch hier fehlen mir natürlich Informationen. Vielleicht haben Sie bereits einen Kundenstamm, bei dem Sie als freiberuflicher Berater einsteigen können – umso besser! Mund-zu-Mund-Propaganda ist immer noch die beste Marketingmethode.

Trotzdem brauchen Sie einen professionellen Web-Auftritt (Google liebt Seiten, die mit WordPress erstellt werden) und die Möglichkeit, Kontaktdaten potentieller Interessenten zu sammeln. Das hier weiter auszuführen, ist ein Kapitel für sich, aber hier kann ich Ihnen bei Bedarf mein Coaching anbieten. Diese Interessenten sollten dann wiederum regelmäßig kontaktiert werden (es geht um Vertrauensaufbau) – hierbei könnte Ihnen die Assistenzkraft behilflich sein. Andere Marketingmethoden sind zum Beispiel Vorträge und Seminare, Mailings, Social-Media-Kanäle, ein eigenes eBook usw.

Last but not least benötigen Sie ein Alleinstellungsmerkmal bzw. die Antwort auf die Frage: „Warum sollen die Leute zu Ihnen kommen?“ Sie können diese Antwort als „Ich helfe Unternehmen…“-Botschaft verpacken.

3. Die fachlichen Herausforderungen/der Markt

Prozessoptimierung wird im Prinzip sowohl im Industrial Engineering als auch im Lean Management betrieben. Meiner Meinung nach ergänzen sich beide Bereiche prächtig. Im wahren Leben sind die Protagonisten nicht immer gut aufeinander zu sprechen oder handeln aneinander vorbei. Sie als Berater brauchen Kenntnisse aus dem Lean-Management und der wichtigsten Lean-Methoden, zusätzlich ist REFA nützlich. In Deutschland haben nur 4% der Unternehmen Lean Management erfolgreich eingeführt. Unter dieser Prämisse denke ich, dass der Markt ausreichend groß ist. Allerdings müssen die Führungskräfte wollen – und das ist nicht immer gegeben.

Bei meinem pragmatischen Ansatz nutze ich immer auch Zeitmessungen. Sobald Sie Zeitstrukturen kennen oder wissen, wie lange die Produktion eines Teiles dauert, haben Sie die Hebel für die Prozessoptimierung in der Hand. Zeitmessungen sind etwas aus der Mode geraten, seit McKinsey die Abteilungen für Arbeitsvorbereitung in den 90er Jahren dem überflüssigen Overhead zugeordnet hat. Bei Zeitmessungen (oder Videoanalysen) ist auch immer der Betriebsrat mit im Boot – eine ernstzunehmende Hürde.

Gut wäre, wenn Sie sich auf etwas spezialisieren könnten. Bloß nicht mit dem Bauchladen „Das kann ich auch alles!“ ankommen.

Ich hoffe, ich konnte etwas helfen.“

Nebenberuflich als Berater starten?

Startup Stock Photo

Wie kommt man aus dem Präsenz-Dilemma heraus?

Mein Interessent hat dann in einer Antwortmail diese Gedanken bestätigt, woraufhin ich ihm ebenfalls noch einmal geantwortet habe:

„Sie stehen vor demselben Problem wie ich – Sie würden gern beraten, haben aber keine Zeit für die Kunden vor Ort. Vielleicht ist Online-Consulting bzw. Coaching für Sie der richtige Weg.“

Mit anderen Worten: Gerade als Berater hat man die Chance, sein Wissen in Info-Produkte zu verpacken und diese Online oder per Telefonkontakt zu vermarkten. Die Zielrichtung ist also etwas anders. Man verkauft nicht seine Präsenz vor Ort, sondern sein Know-How, das natürlich einfach anwendbar aufbereitet sein muss. Das können zum Beispiel Excel-Templates oder fix- und fertig vorbereitete Präsentationen sein. Eine andere Möglichkeit sind kleine Anleitungs-Videos. Vielleicht auch Anleitungen im Podcast-Style. Oder…

Haben Sie hier Erfahrungen? Ich würde mich freuen, wenn Sie die Kommentarfunktion nutzen!

3 Hauptfehler, warum Ihre Werbung zu wenig bringt

3 Hauptfehler, warum Ihre Werbung zu wenig bringt

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Erfolgreiche Marketingstrategie – Gespräch mit einem Macher

Erfolgreiche Marketingstrategie – Gespräch mit einem Macher

Die Person

Seit ein paar Jahren kenne ich den Inhaber der Hamburger Feuerwehrshops, Kai Stolte. Er ist regelmäßig Aussteller auf der Modellbaumesse in den Westfalenhallen in Dortmund, so auch wieder in diesem Jahr. Gestern habe ich ihn getroffen und wir hatten ein spannendes Gespräch über Marketing.

Kai Stolte sagt von sich, dass er alles „Learning by Doing“ macht. Er hat einen Onlineshop, ist auf Messen und Ausstellungen unterwegs und nimmt bei Bedarf verschiedene Jobs an, um notwendige Geldmittel aufzutreiben – vom Schneeschippen im Winter bis zu gelegentlichten Montagetätigkeiten bei Sanierungsfirmen. „Es ist unheimlich anstrengend, selbständig zu sein – aber ich möchte es nicht anders haben!“

Die erfolgreiche Marketingstrategie

Seine Strategien

Gestern sind wir auf das Thema Marketing zu sprechen gekommen. Nachdem er mt seinem Shop jahrelang versucht hat, es allen recht zu machen, fährt er nun folgenden Strategien, deren Erfolg nach seiner Aussage inzwischen auch spürbar ist:

  • Hochpreisstrategie mit Spezialisierung auf eine bestimmte Zielgruppe unter der Prämisse, dass die Qualität stimmt und das Preisniveua rechtfertigt
  • Sonderangebote und Discount nur zu sehr ausgewählten Anlässen („Ich habe nichts zu verschenken!“)
  • Professioneller Internetauftritt, Shop-Gestaltung von einer Designerin, Funktionalitäten von einem Programmierer („Der Shop hat mich 20.000 Euro gekostet!“), Responsive Design
  • Werbung über Facebook. Headline, Bild, wenig Text und sofort Link zum Shop (Tagesbudget zwischen 10 und 30 Euro in Abhängigkeit vom Wochentag – sonntags zum Beispiel mehr)
  • Zielgruppe emotional ansprechen (Nicht: „Du bekommst eine tolle Wollmütze!!“, sondern „Du wirst Dich, wenn du den Helm absetzt, nicht erkälten!“ à Kundenutzen statt Fakten
  • Im Shop sowohl die Möglichkeit, als Gast zu kaufen, als auch die Kundendaten zu hinterlegen (was vier Fünftel der User tun. Dieser Wert ist ein hervorragender Indikator für das Standing und die Vertrauenswürdigkeit, die sein Shop ausstrahlt.)
  • Blogposts

Die Facebookwerbung hat ihn im Contentbereich von Google bei seinen wichtigsten Keywords  in die Top-Positionen gebracht. Morgens geht es immer erstmal damit los, dass er Facebook und Google Analytics scannt, um den Erfolg seiner Anzeigen zu prüfen.

Kai Stolte sagt, dass er häufig ein Bauchgefühl hat, was die Richtung der Werbeaktionen angeht, und sich dann professionelle Partner für die Umsetzung sucht.

Detail Hand hlt sich an Griff fest, Kletterer/ Bergsteiger in Halle

Die Schlussfolgerung

Im Grunde bestätigt er das, was Dirk-Michael Lambert auch in seinem Coaching lehrt: Ziehe deine Strategie konsequent durch, Kundennutzen formulieren, die emotionale Seite der Kunden ansprechen.

Wie bringst Du die Zuschauer dazu, Deine Videos bis zum Ende zu sehen?

Achtung! Niemand will Deine Videos sehen!

Wusstest du schon, dass YouTube seinen Nutzern immer die Videos vorschlägt, die besonders beliebt sind? Das sind solche Videos, die geliked und kommentiert werden, aber vor allem jene, die bis zum Ende angeschaut werden.

Hier klicken und lesen (oder hören), warum das so ist.

Wie bringst Du die Zuschauer dazu, Deine Videos bis zum Ende zu sehen?

Die meisten Videos überleben aber keine 5 Sekunden, das heißt, der Zuschauer klickt weiter zum nächsten Video, wenn er nicht innerhalb von 5 Sekunden „gefesselt“ wird. Damit deine Videos überleben, habe ich dir die wichtigsten Stolpersteine und Fallstricke
zusammen gestellt.

Ich zeige dir an einem konkreten Fallbeispiel, wie du herausfinden kannst,

  • ob deine Zuschauer deine Videos überhaupt bis zum Ende anschauen und
  • wie du deine Zuschauerbindung verbessern kannst.

Hier klicken und lesen (oder hören), was du tun kannst.

Über die Autorin

Das ist ein Gastbeitrag von Cathrin Kilian.

Cathrin Kilian hilft Unternehmern, ihre Reichweite im Internet zu vergrößern, bekannter zu werden und neue Kunden zu gewinnen – durch Webvideos, die begeistern und Videomarketingstrategien, die gewinnen.

Sie ist fasziniert von den Möglichkeiten, die sich durch Videomarketing erschließen. Egal, ob Unternehmer, Webshop-Betreiber, Blogger, Infomarketer, Affiliatemarketer oder sonstiger Internetnutzer – Videomarketing erfordert Kreativität und erschließt zugleich neue, effiziente Zugangswege zur Zielgruppe.