Nebenberuflich als Berater starten?

Nebenberuflich als Berater starten?

Der Consultingmarkt ist einer der umsatzstärksten Märkte – nicht nur in Deutschland. Da der Begriff „Berater“ auch nicht geschützt ist, kann praktisch jeder in diesen Markt einsteigen, sofern er/sie ein verkaufsfähiges Produkt hat. Diese niedrige Hürde ist natürlich ideal, wenn man zunächst nebenberuflich einsteigen und testen möchte, ob das eigene Produkt auch auf dem Markt „funktioniert“. Deshalb die Frage: „Woran muss man denken, wenn man nebenberuflich als Berater starten will?“

Woran muss man denken, wenn man nebenberuflich als Berater starten will?

Ich hatte dieser Tage eine entsprechende Anfrage von einem XING-Kontakt:
„Ich bin auf der Suche nach nebenberuflichen, temporären Beratungseinsätzen für mich und würde gerne Ihre Einschätzung hören, wie Sie den Markt dafür sehen.“


6 Wege für erfolgreiches Online-Business

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Im folgenden Blogartikel lesen Sie meine Antwort und Meinung dazu, was man bei einem nebenberuflichen Einstieg in die Beratungswelt beachten und bedenken sollte:

„Ich sehe hier drei Herausforderungen (Probleme sagt man ja nicht mehr 🙂 ) für Sie:

1. Die zeitliche Schiene

Ich weiß natürlich nicht, wie flexibel Sie in Ihrer Arbeitszeitgestaltung sind, aber es wäre gut, wenn Sie sich zumindest zeitweise wenigstens 3 Tage in der Woche „freischaufeln“ können, um vor Ort beim Kunden zu sein. Gerade in der Startphase eines Beratungsprojektes muss der Projektleiter präsent sein.
Sie sollten sich auch einen stabilen und zuverlässigen Beraterkollegenkreis zulegen, aus dem Beraterkollegen bestimmte Aufgaben für Ihre Projekte übernehmen können.
Dann sollten Sie den Aufwand für die Projektarbeit „nach Feierabend“ nicht unterschätzen. Mir geht es zumindest so, dass ich abends von meiner Angestelltentätigkeit manchmal ziemlich erschöpft bin und dann wenig Kraft für andere anspruchsvolle Arbeiten habe. Vielleicht haben Sie ja eine Assistenzkraft, die Sie dabei unterstützt. Falls nicht, sollten Sie vielleicht darüber nachdenken, sich für Routinearbeiten Hilfe zu holen. Hier leite ich gleich mal nahtlos auf die zweite Herausforderung über:

2. Das Marketing oder Woher bekommen Sie Ihre Kunden?

Auch hier fehlen mir natürlich Informationen. Vielleicht haben Sie bereits einen Kundenstamm, bei dem Sie als freiberuflicher Berater einsteigen können – umso besser! Mund-zu-Mund-Propaganda ist immer noch die beste Marketingmethode.

Trotzdem brauchen Sie einen professionellen Web-Auftritt (Google liebt Seiten, die mit WordPress erstellt werden) und die Möglichkeit, Kontaktdaten potentieller Interessenten zu sammeln. Das hier weiter auszuführen, ist ein Kapitel für sich, aber hier kann ich Ihnen bei Bedarf mein Coaching anbieten. Diese Interessenten sollten dann wiederum regelmäßig kontaktiert werden (es geht um Vertrauensaufbau) – hierbei könnte Ihnen die Assistenzkraft behilflich sein. Andere Marketingmethoden sind zum Beispiel Vorträge und Seminare, Mailings, Social-Media-Kanäle, ein eigenes eBook usw.

Last but not least benötigen Sie ein Alleinstellungsmerkmal bzw. die Antwort auf die Frage: „Warum sollen die Leute zu Ihnen kommen?“ Sie können diese Antwort als „Ich helfe Unternehmen…“-Botschaft verpacken.

3. Die fachlichen Herausforderungen/der Markt

Prozessoptimierung wird im Prinzip sowohl im Industrial Engineering als auch im Lean Management betrieben. Meiner Meinung nach ergänzen sich beide Bereiche prächtig. Im wahren Leben sind die Protagonisten nicht immer gut aufeinander zu sprechen oder handeln aneinander vorbei. Sie als Berater brauchen Kenntnisse aus dem Lean-Management und der wichtigsten Lean-Methoden, zusätzlich ist REFA nützlich. In Deutschland haben nur 4% der Unternehmen Lean Management erfolgreich eingeführt. Unter dieser Prämisse denke ich, dass der Markt ausreichend groß ist. Allerdings müssen die Führungskräfte wollen – und das ist nicht immer gegeben.

Bei meinem pragmatischen Ansatz nutze ich immer auch Zeitmessungen. Sobald Sie Zeitstrukturen kennen oder wissen, wie lange die Produktion eines Teiles dauert, haben Sie die Hebel für die Prozessoptimierung in der Hand. Zeitmessungen sind etwas aus der Mode geraten, seit McKinsey die Abteilungen für Arbeitsvorbereitung in den 90er Jahren dem überflüssigen Overhead zugeordnet hat. Bei Zeitmessungen (oder Videoanalysen) ist auch immer der Betriebsrat mit im Boot – eine ernstzunehmende Hürde.

Gut wäre, wenn Sie sich auf etwas spezialisieren könnten. Bloß nicht mit dem Bauchladen „Das kann ich auch alles!“ ankommen.

Ich hoffe, ich konnte etwas helfen.“

Nebenberuflich als Berater starten?

Startup Stock Photo

Wie kommt man aus dem Präsenz-Dilemma heraus?

Mein Interessent hat dann in einer Antwortmail diese Gedanken bestätigt, woraufhin ich ihm ebenfalls noch einmal geantwortet habe:

„Sie stehen vor demselben Problem wie ich – Sie würden gern beraten, haben aber keine Zeit für die Kunden vor Ort. Vielleicht ist Online-Consulting bzw. Coaching für Sie der richtige Weg.“

Mit anderen Worten: Gerade als Berater hat man die Chance, sein Wissen in Info-Produkte zu verpacken und diese Online oder per Telefonkontakt zu vermarkten. Die Zielrichtung ist also etwas anders. Man verkauft nicht seine Präsenz vor Ort, sondern sein Know-How, das natürlich einfach anwendbar aufbereitet sein muss. Das können zum Beispiel Excel-Templates oder fix- und fertig vorbereitete Präsentationen sein. Eine andere Möglichkeit sind kleine Anleitungs-Videos. Vielleicht auch Anleitungen im Podcast-Style. Oder…

Haben Sie hier Erfahrungen? Ich würde mich freuen, wenn Sie die Kommentarfunktion nutzen!

Checkliste 12 goldene Regeln für erfolgreiches Online-Marketing

Checkliste 12 goldene Regeln für erfolgreiches Online-Marketing

Welche Regeln musst du für dein Online-Marketing unbedingt beachten, wenn du erfolgreich sein willst? Welche Anbieter unterstützen dich bei deinen Online-Marketing-Aktivitäten, ohne dass du gleich tief in die Tasche greifen musst? Die Antworten auf diese Fragen findest du in meinem neuen Blogartikel „Checkliste 12 goldene Regeln für erfolgreiches Online-Marketing“

Damit du diese Tipps immer parat hast, kannst du dir sie als attraktive Checkliste herunterladen und an die Bürowand pinnen.

Checkliste 12 goldene Regeln für erfolgreiches Online-Marketing

Checkliste 12 goldene Regeln für erfolgreiches Online-Marketing

Regel 1: Viel lesen

Informiere dich über deine Branche, deine Wettbewerber, deine Kunden. Lasse das Gelesene sacken und vertraue deinem Unterbewusstsein. Der Prozess, bis du die richtige Idee, die richtige Headline für dein Produkt hast, kann durchaus zwei Wochen dauern. Das bedeutet auch – nimm dir für deine Marketingaktionen genügend Zeit für die Vorbereitung.

Regel 2: Adaptiere die Ideen erfolgreicher Werbestrategen

Du musst das Rad nicht neu erfinden. Lege dir eine Sammlung von Newslettern oder Landingpages zu, die dir gefallen. Prüfe, ob die Slogans grundsätzlich zu deinem Produkt passen und passe sie dann an deine Anforderungen an.

Regel 3: Frage deine Kunden nach ihren Bedürfnissen

Das ist unbequem und manchmal schwierig. Der Aufwand lohnt aber die Mühe. Stelle ausgewählten potentiellen Kunden dein Produkt vor und frage nach ihrer Meinung. So vermeidest du Fehlentwicklungen. Belohne die befragten Kunden mit kostenlosen Produkten oder deutlichen Rabatten. So schaffst du eine Win-Win-Situation.

Regel 4: Übersetze die Fakten Deines Produktes in den Nutzen für den Kunden

Erstelle zunächst eine Liste mit den Fakten über Dein Angebot. Was kannst Du über Deine Firma, Dich selbst oder die Mitarbeiter sagen? Was über Deinen einzigartigen Problemlösungsprozess? Tatsachen sind messbar – beweise mit Zahlen, Daten, Fakten! Übersetze dann die Fakten in den Nutzen für den Kunden.

Beispiel: Du bietest die Organisation von Events an. Der Fakt ist die perfekte Vorbereitung von Partys. Der Nutzen: „Wie Sie eine Party zu einem rauschenden Fest machen!“

Oder du bist Spezialist für Zeitmanagement: Beispiel: „Diese 3 Tipps sparen Ihnen mindestens 50% Zeit bei der Vorbereitung des nächsten Workshops.“

Der Nutzen ist immer die Lösung des Problems für den Kunden, die Transformation.

Regel 5: Bevor du verkaufst, musst du eine Beziehung aufbauen

Viele machen den Fehler, direkt am Anfang der Bekanntschaft etwas verkaufen zu wollen. Aber mal ehrlich: würdest du von einem dir unbekannten Verkäufer eine dir noch nicht bekannte Ware kaufen? Nein? Siehst du! Deshalb musst du als Verkäufer zunächst eine Beziehung zu deinen potentiellen Kunden aufbauen. Es gibt Untersuchungen, die bis zu 16 Kontakte vor dem Abschluss gezählt haben. Sei also geduldig und liefere zuerst wertvollen Content. Das bedeutet auch: Ein-Schuss-Marketing bringt gar nichts!

Checkliste 12 Regeln Marketing

Regel 6: Nutze die Psychologie

Es gibt ein paar psychologische Tricks, mit denen du das Interesse deiner potentiellen Kunden weckst und wach hältst. Das sind zum Beispiel Cliffhänger oder Geschichten. Erzähle, wie du auf die Lösung des Problems gekommen bist oder was dich inspiriert hat. Cliffhänger kennst du aus Fernsehserien. Mit einem Cliffhänger weckst du die Neugier auf mehr: „Beim nächsten mal erzähle ich Ihnen wie…“ oder „Sie wollen wissen ob…?“

Eine andere Möglichkeit sind Geschenke, weil sie beim Gegenüber normalerweise das Gefühl auslösen, sich revanchieren zu wollen. Das heißt, mit Geschenken (kostenlose eBooks, Spezialreports, Templates o.ä.) schaffst du zum einen Vertrauen und zum anderen die Bereitschaft, dir auch etwas zu geben (also etwas von dir zu kaufen).

Regel 7: Sorgfalt bei der Headline

Verwende große Sorgfalt auf die Headline deines Newsletters oder deiner Landingpage – sie entscheiden über den Erfolg! Der größte Nutzen ist häufig auch die beste Headline. Welche 4 Elemente in deiner headline (zu 95%) zwingend vorhanden sein müssen, beschreibe ich in Regel 8.

Regel 8: Die 4 U’s

Jedes Verkaufsangebot muss die 4 U’s enthalten – nach Möglichkeit vollständig in der Headline.

Die 4 U’s stehen für:

  • Urgent = dringend –> die Chance ist vergänglich, handle heute, denn morgen ist es zu spät!
  • Ultraspecific = ultraspezifisch –> arbeite mit Zahlen in der Headline
  • Unique = einzigartig –> warum ist mein Produkt besser als andere? (günstiger, wird schneller geliefert, bietet direkte Lösung usw.)
  • Usefull = nützlich –> erlöst den Kunden von seinem Leidensdruck

Regel 9: JEDER EINZELNE SATZ MUSS V E R K A U F E N!

Entwirf den Bodytext und lass ihn etwas „ruhen“. Dann lies ihn wieder – immer unter der Prämisse, dass jeder einzelne Satz verkaufen muss. Tut er das nicht, streiche ihn raus! Verwende Subheadlines und Slogans im Bodytext. Achte im Bodytext auf die Verwendung der 4 P’s – siehe Regel 10.

Regel 10: Die 4 P’s

Wie du den Kunden ansprichst – ob mit Sie oder Du – hängt von der Zielgruppe ab.

Wichtig sind die 4 P’s im Text:

  • Picture = Bild –> ein großes Bild, das den Leidensdruck deines Kunden widerspiegelt
  • Promise = Versprechen –> versprich ihm die Lösung seines Problems
  • Proof = Beweis –> Zeige mit Testimonials (Kundenstimmen), dass er dir vertrauen kann
  • Push = Aktion –> Fordere ihn glasklar zum sofortigen Handeln auf und sage ihm genau, was er JETZT tun soll

Hier ist das perfekte Beispiel für die Umsetzung:

https://www.facebook.com/zuletztgelacht/videos/775454015965140/

 

Bilder einzukaufen kann ein teures Vergnügen sein. Ein preiswerter Anbieter – auch für die Gestaltung professioneller Grafiken – ist canva.com. Es gibt auch etliche Anbieter, die wunderschöne hochauflösende Fotos mit einer CCO-Lizenz kostenlos zur Verfügung stellen, zum Beispiel

Regel 11: Nutze viele Vertriebskanäle, bevor du in bezahlte Werbung investierst

Im Online-Marketing gibt es viele Vertriebskanäle, in denen du regelmäßig präsent sein solltest. Ein Teil davon ist kostenlos, bei manchen entstehen monatliche Kosten. Meist sind diese Kosten aber niedriger als für bezahlte Werbung. Zu den Vertriebskanälen, in denen du auf deine Kompetenz und dein Produkt aufmerksam machen kannst, gehören u.a. E-Mails, Webinare, Challenges, eine Facebook-Fanseite und Posts, eine Facebook-Gruppe, Twitter, Instagram, YouTube, XING, LinkedIn, SlideShare.net, Google+, dein Blog und Gastbeiträge in anderen Blogs, Podcasts, Landingpages, Umfragen.

Ein kostenloses Umfragetool ist zum Beispiel SurveyMonkey.

Das alles kannst du bei Bedarf natürlich auch mit Offline-Werbemaßnahmen unterstützen.

Was du aber auf jeden Fall brauchst, ist eine Strategie und ein Redaktionsplan. Und Automatisierung – siehe Regel Nr. 12.

Regel 12: Automatisiere dein Marketing

Das Online-Marketing ist wie geschaffen für die Automatisierung. Mit den richtigen Tools kannst du geplante automatische Posts gleichzeitig in vielen Netzwerken absetzen. Du kannst automatisierte E-Mail-Kampagnen vorbereiten, die zu geplanten Zeiten starten und deine Interessenten mit Informationen versorgen. Du kannst Beiträge vorbereiten und vorausplanen. Du kannst automatische Danke-Mails einrichten. Damit schaffst du dir Luft für das Tagesgeschäft und sicherst die Kontinuität der Publikationen.

Anbieter für automatisiertes E-Mail-Marketing sind zum Beispiel Klicktipp, Active Campaign oder Mailchimp, um nur einige zu nennen. Automatisiert Posten kannst du zum Beispiel mit verschiedenen WordPress-Plugins wie zum Beispiel Blog2Social oder mit Hootsuite. Diese Tools bieten schon in der kostenlosen Basisversion viele nützliche Features. Und Digistore24.com ist aus meiner Sicht der perfekte Anbieter für die problemlose Zahlungsabwicklung insbesondere für digitale Infoprodukte.

Zusammenfassung

Marketing ist ein sehr vielseitiges Geschäft. Trotzdem gibt es einige Standardregeln, die für den Erfolg des Marketings unabdingbar sind. Hier kannst Du Dir eine attraktiv gestaltete Checkliste herunterladen.

Download der Checkliste 12 Regeln Online-Marketing

Neukundengewinnung

Gute Idee für Twitter-Marketing:

Begrüßungstweet

Idee: den neuen Follower bei Twitter mit einer persönlichen Message begrüßen und in der Messsage eine Seite verlinken mit dem Kommentar: Was haben Sie zu verlieren?

Auf dieser Landingpage ein kostenloses Newsletter-Angebot machen, das nach 14 Tagen garantiert automatisch endet.

So gesehen hier: Helmut Ament

Visualisierung – 3 wahre Geschichten zur erfolgreichen Visualisierung

Visualisierung – 3 wahre Geschichten zur erfolgreichen Visualisierung

Zur Zeit lese ich das Buch „The Secret“ von Rhonda Byrne und bin jetzt beim Kapitel Visualisierung angekommen. Ich habe selbst (mindestens) dreimal Visualisierung praktiziert – jedesmal unbewusst und jedesmal mit umwerfendem Erfolg. Ich möchte Dir jetzt diese 3 wahren Geschichten zur erfolgreichen Visualisierung erzählen.

Im Buch „The Secret“ geht es um das Gesetz der Anziehung. Kurz gesagt: Das, was Du mit Deiner Gedanken-Frequenz ins Universum sendest, kommt zu Dir zurück. Wenn Du also Erfolg im Online-Marketing haben möchtest, dann stelle Dir vor, Du seist schon erfolgreich. Das ist ein Trick oder eine Methode, Dein Unterbewusstsein auf die Möglichkeiten auszurichten, die sich bezüglich des Online-Marketings (scheinbar auf einmal) eröffnen.

Eine Methode, die u.a. Spitzensportler erfolgreich anwenden, ist die Visualisierung. Beim Stichwort Spitzensportler ist mir heute eingefallen, dass ich schon als Kind in der Schule visualisiert habe – ohne das Visualisieren je gelernt zu haben. Nämlich für den Sportunterricht.

Visualisierung im Sportunterricht

Das muss ungefähr in der fünften Klasse gewesen sein, ich war damals 10 oder 11 Jahre alt. Wir hatten Erdkundeunterricht und danach Sport. Im Sport waren wir beim Hochsprung und ich hatte eine höllische Angst davor. Wir haben Flop geübt und ich befürchtete, die Höhe nicht zu schaffen (irgendwas um 1,20 m) und mit dem Rücken schmerzhaft auf die Latte zu krachen. Ich schaltete ab und stellte mir vor, wie ich anlief, wie ich mich drehte, absprang und über die Latte flog. Ich war regelrecht in Trance, so steigerte ich mich in diese Vorstellung. Als ich wieder zu mir kam, war Erdkunde um und meine Angst vor dem Sprung verflogen. Dass ich die Höhe in der anschließenden Sportstunde schaffte, brauche ich wohl nicht weiter zu erwähnen…

Geld visualisieren

Visualisierung - 3 wahre Geschichten zur erfolgreichen Visualisierung

5-Euro-Schein im Einkaufswagen

Die zweite Geschichte habe ich als Erwachsene erlebt. Ich hatte irgendwie nur 3 Euro im Portemonnaie und musste einkaufen. Es war nicht viel, was ich brauchte, und das Geld hätte wohl auch für das Notwendigste gereicht, aber aus irgendeinem Grund wünschte ich mir ganz intensiv und vom Grunde meiner Seele, dass ich etwas mehr Geld dabei hätte. Ich lief zum Edeka und dachte die ganze Zeit nur an dieses Geld. Am Laden angekommen kramte ich einen Chip aus der Tasche und ging zu den Einkaufswagen. Ich steckte den Chip in einen Wagen und glaubte meinen Augen nicht zu trauen: Im Wagen lag ein 5-Euro-Schein… Es war Herbst, so wie jetzt. Ich kaufte alles was ich brauchte und von dem „überflüssigen“ Geld ein Spankörbchen mit Zierkürbissen…

Ein erfolgreiches Geschäft visualiseren

Bei der dritten Visualisierung ging es um etwas mehr Geld – nämlich um das Haus, in dem ich jetzt wohne…
Bei einem Spaziergang entdeckte ich, dass im Fenster dieses Hauses ein Zettel „Zu verkaufen“ und eine Telefonnummer klemmte. Mein Sohn merkte sich einen Teil der Telefonnummer und ich den anderen – wir hatte beide nichts zu schreiben dabei.
Noch am selben Tag schlich ich mich gemeinsam mit meiner Tochter auf das Grundstück. Es war leicht verwildert, hatte einen Apfelbaum in der Mitte und einen kleinen Teich an der Terrasse. Das war Liebe auf den ersten Blick.

Visualisierung - 3 wahre Geschichten zur erfolgreichen Visualisierung

Meine Katze am Gartenteich

In der darauffolgenden Woche rief ich die Nummer an. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben versteigerte dieses Haus und machte irgendwann auch eine Besichtigung möglich. Es kamen so vier bis fünf Interessenten. Das Haus war leergeräumt, aber nicht renoviert, hatte grausame Tapeten an den Wänden, dunkelbraun gestrichene Fußböden, einen grauen Kachelofen, relativ neue Fenster, eine funktionsfähige Heizung und ein dichtes Dach. Es war voll unterkellert und ziemlich verwinkelt. Das Wohnzimmer hatte eine riesige Glasscheibe in den Garten hinaus. Ich wollte dieses Haus immer noch…

Wir haben den Preis kalkuliert und abgegeben. Nicht zu billig, aber auch noch finanzierbar. Der Tag der Entscheidung rückte näher. Glaub mir, ich war aufgeregt und am Abend vor dem Zubettgehen habe ich mich – unbewusst – wieder in eine Visualisierung gesteigert. Oh, ich wünschte mir von ganzem Herzen den Zuschlag. Ich stellte mir vor wie es wäre, wenn dies mein Haus würde. Dass ich dort leben würde, wie ich dort leben würde. Es musste einfach mein Haus werden – es gab keine Alternative für mich. Ich hatte keine Ahnung, wie hoch die anderen Interessenten geboten hatten. Ich konnte nicht einschätzen, wie mein Gebot im Vergleich zu den anderen stand.

Aber es reichte offensichtlich: Es wurde mein Haus…

Visualisierung – 3 wahre Geschichten zur erfolgreichen Visualisierung

Du kannst das alles für Zufall halten. Ich denke aber, dass das Gesetz der Anziehung tatsächlich existiert und Wirkung entfaltet. Mit der Visualisierung habe ich mir in diesem Moment das ins Leben geholt, was ich unbedingt haben wollte – das zeigen meine 3 wahren Geschichten zur erfolgreichen Visualisierung. Ich habe es unbewusst getan und war anschließend immer irgendwie erschöpft. Deshalb habe ich auch großen Respekt vor dieser Technik.

Mein Projekt – Erfolgreicher nebenberuflicher Start ins Onlinemarketing

Mein Projekt – Erfolgreicher nebenberuflicher Start ins Onlinemarketing

Man, wie die Zeit vergeht! Es ist jetzt ein knappes Jahr her, dass ich beschlossen habe ins Online-Marketing zu gehen. Zeit für ein Zwischenfazit: Es ist ein erfolgreicher nebenberuflicher Start ins Onlinemarketing. Und was habe ich alles gelernt?

Das Wichtigste: Konzentriere Dich auf eine Sache und bleibe dran!

Mein Kopf ist voller Ideen – immer noch. Ich habe mein Projekt Prozessoptimierung erfolgreich angeschoben – ein Selbstläufer ist es aber immer noch nicht. Ich finde auch Affiliate-Marketing ist eine spannende Sache. Und im Online-Marketing  gibt es so viele Richtungen und Möglichkeiten, dass man hier auch gut auswählen muss, was man nimmt.

Unternehmerchallenge 2017

Ich konzentriere mich auf folgendes:

  • Ich mache alles selbst: WordPress, Landingpages, Autoresponder, Social Media (mit Automation), Videos, Webinare. Ich habe nicht die finanziellen Möglichkeiten, das nach außen zu geben. Dafür kenne ich mich jetzt super mit allem aus.
  • Ich habe mir ein ziemlich teures Coaching gegönnt, kann ich jedem empfehlen.
  • Mein Thema: Prozessoptimierung mit 3 Produkten, die ich einzeln oder als Bundle verkaufe (Ich habe in den vergangenen 12 Monaten 3 Produkte entwickelt und ein eBook geschrieben.)
  • XING, Webinare und Landingpages mit diversen Templates als Freebee für den Listenaufbau
  • momentan keine bezahlte Werbung
  • neu: Podcasts, noch im Aufbau
  • ein paar Videos, hier kann die Qualität noch optimiert werden
  • demnächst: einen automatisierte Funnel zum Verkauf meiner Produkte.
  • noch demnächst: Traffic auf die Seite bringen, um den Umsatz anzukurbeln

Erfolgreicher nebenberuflicher Start ind Onlinemarketing

Ich arbeite nebenberuflich – das heißt, das alles habe ich nach der Arbeit und am Wochenende erledigt. Fakt ist: mein Haushalt läuft auf Sparflamme, der Garten ist inzwischen richtig naturnah und mein Bewegungsprogramm hat auch mächtig gelitten.
Ich hasse die ganze Hausarbeit, weil sie mich davon abhält produktiv zu sein und das zu machen, was ich gern mache. Wenn ich anfange richtig Geld mit dem Online-Marketing zu verdienen, werde ich mich nach Unterstützung für Haus und Garten umsehen. Darauf freue ich mich schon :).

Ich mache die Arbeit am Computer unheimlich gern – nur deshalb habe ich das ganze Pensum auch geschafft und durchgehalten. Es ist quasi mein Hobby.

Meine bisherigen Ergebnisse

Gestern habe ich zum erstenmal nennenswerten Umsatz nach einem Webinar gemacht. Das zeigt mir, dass der eingeschlagene Weg richtig ist. Meine Coaching-Kosten habe ich aber noch lange nicht raus. Also die Hunderttausende und Millionen, die andere im Online-Marketing angeblich schon nach einer einzigen Aktion erzielen, habe ich noch nicht. Aber ich arbeite dran :)(.74444444444-aqwE° – Das war meine Katze Jule)

Jedenfalls hat mich das gestrige Ergebnis unheimlich ermutigt nicht aufzugeben und weiter zu machen.

B2B scheint schwieriger als B2C zu sein

Ich bin im B2B-Bereich unterwegs. Ich halte das für schwieriger als den B2C-Bereich. Die Kunden sind meiner Ansicht nach anspruchsvoller und meine Klientel ist definitv auch mindestens durchschnittlich intelligent. Das heißt, dass ich nicht irgendwelchen Schrott bzw. Scharlatanprodukte anbieten kann. Davon mal abgesehen, dass das gegen meine Ehre geht. Aber wenn ich mir so ansehe, was der Abnehmmarkt oder Finanzprodukte zu hergeben, dann frage ich mich manchmal, warum ich mir das antue – ich könnte es auch einfacher haben!

 

Wie baust Du ein Online-Business auf?

Wie baust Du ein Online-Business auf?

Ich habe in der vergangenen Woche ein Webinar von Katharina Lewald gesehen, die sich mit dem Thema beschäftigte, in welchen Schritten du ein Online-Business aufbaust. Im folgenden Artikel stelle ich dar, was Katharina im Workshop gesagt hat und ergänze das Gesagte mit meinen eigenen Erfahrungen.

Wie baust du ein Online-Business auf?

Wie also baust du ein Online-Business auf?  Welche Fehler musst du nach Möglichkeit vermeiden? Welche Tools, Fähigkeiten und Hilfsmittel benötigst Du – je nachdem, in welcher Phase des Geschäftsaufbaus du dich befindest? Auf welche Aufgaben musst du dich in den jeweiligen Phasen konzentrieren?

Wenn du vielleicht noch am Anfang stehst, hast du eine Menge Fragen. Und selbst wenn du schon mittendrin bist, hilft dir ein Feedback von außen um zu sehen, ob du noch auf dem richtigen Weg bist und an alles gedacht hast. Mir selbst hat dieses Webinar sehr geholfen, meine Position zu bestimmen und mich zukünftig auf die richtigen Dinge zu fokussieren.

Ein Online-Business ist für alle geeignet, die als Coach, Trainer, Berater, Lehrer oder Dozent unterwegs sind. Und natürlich ist das Online-Business auch für jede Person mit Expertenwissen ideal geeignet. Warum? Ein Online-Business bietet dir die Chance, ein skalierbares Business aufzubauen, in dem du zeit- und ortsunabhängig arbeiten kannst. Das Internet ist die ideale Plattform, weil du dein Wissen in digitale Angebote verpacken und so an 7 Tagen in der Woche und 24 Stunden am Tag verkaufen kannst.

Welche Fehler musst Du im Online-Business vermeiden?

Es gibt drei Fehler, die so gut wie jeder Anfänger macht. Diese Fehler sind in der Regel der Ungeduld geschuldet, wenn du voller Elan beginnst deine Ideen in die Wirklichkeit umzusetzen.

Was ist der erste Fehler? Du arbeitest ohne Plan. Damit meine ich, dass Du nicht zielgerichtet und etappenweise vorgehst. Das ist ganz klar – du kennst ja die Etappen deines Weges noch gar nicht. Und dir fehlt die Erfahrung, deine Entwicklung in die RICHTIGEN Etappen zu unterteilen.
Deshalb ist dieser Blogartikel GAAANZ wichtig für dich :).

Un der zweite Fehler? Ganz einfach: Weil du keinen Plan hast, machst du alles gleichzeitig. Also Website, Landingpage und Freebies gleichzeitig zu erstellen, Facebook-Anzeigen schalten, Onlinekurse oder Coachingpakete entwickeln und so weiter. Dieses „Alles auf einmal“ führt natürlich dazu, dass du dich schnell überfordert fühlst, nichts richtig fertig bekommst und deshalb schnell das Gefühl entsteht, dass du gar nicht richtig voran kommst.

Davon mal abgesehen missachtest Du eine der wichtigsten Marketingregeln: Nämlich erst eine Beziehung zu Deinen zukünftigen Kunden aufzubauen, bevor du beginnst zu verkaufen. Das ist auch der dritte Fehler! Aktuelle Studien besagen, dass mindestens 7 und oft sogar bis zu 16 Kontakte notwendig sind, bis aus einem Interessenten ein Kunde wird. Verkaufen ist ein langer Weg!

Besser ist es, wenn Dein Online-Business organisch wachsen kann und du nichts überstürzt. Wenn du deine Etappen kennst, ist es auch viel einfacher sich auf die wirklich wichtigen Dinge in der jeweiligen Phase zu konzentrieren. Zum Beispiel startest Du einen Blog, hältst informative Webinare und beginnst Deine E-Mail-Liste aufzubauen, postest auf Facebook und in anderen sozialen Netzwerken und sammelst Fans. Aber hier greife ich schon vor.

Schauen wir uns also die Phasen deines Online-Geschäftsaufbaus etwas genauer an.

Wie baust du ein Onlinebusness auf?

Für den erfolgreichen Aufbau eines Online-Business solltest du dir darüber im Klaren sein, dass du 5 Phasen durchlaufen wirst:

  1. Die Traumphase (Vision)
  2. Die Start – und Informationsphase
  3. Die Aufbauphase
  4. Die Launchphase
  5. Die Hebelphase

Jede dieser Phasen stellt andere Anforderungen an dich. Natürlich gehen diese Phasen ineinander über. Trotzdem hat jede Phase ihre eigenen Charakteristika, die ich jetzt hier nennen werde.

Phase 1 – Dein Traum, Deine Vision

Wie sieht sie aus?

Du träumst von deinem Online-Business und bis möglicherweise noch angestellt – Vollzeit oder Teilzeit – tätig. Oder du bist vielleicht schon selbstständig, aber noch offline. Zum Beispiel als Yoga-Lehrer, Ernährungsberater, Unternehmensberater o.ä.

Diese Zeit ist dadurch gekennzeichnet, dass du dich motiviert und enthusiastisch fühlst und lieber heute als morgen starten würdest. Andererseits hast du aber auch Respekt vor dem Sprung ins kalte Wasser, weil du nicht genau weißt, was alles auf dich zukommt.

Fokus dieser Phase: Klarheit bekommen

Werde dir über deine Motive klar: Warum willst du überhaupt ein Online-Business aufbauen? Je besser du über dich selbst Bescheid weißt, desto mehr Ausdauer wirst du entwickeln und desto mehr wird es dich langfristig tragen. Welche Motive könnten das sein? Willst du mehr in den Urlaub fahren? Mehr mit der Familie zusammen sein? Oder weniger (durch Deutschland) reisen? Mehr Einfluss auf die eigenen Projekte haben?

Entwickle in dieser Phase eine klare Vision: Wie soll Dein Online-Business in 5 Jahren aussehen? Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: 2 Seminare pro Jahr auf Teneriffa? Einen Coaching-Kurs zur Teambildung auf einem Segelboot? Als digitaler Nomade auf Kreuzfahrtschiffen unterwegs sein? Online-und Offline-Angebote miteinander kombinieren?

Deshalb: Mache dir einen Plan, denn du brauchst Zeit und Geld. Mit Geld kann man den Start deutlich beschleunigen. Ohne Geld dauert es einfach deutlich länger.

Tools und Methoden:

Papier und Stift und Dein Gehirn…
Eine Internetverbindung zum Recherchieren
Dieser Blogartikel für die Einteilung der Phasen

 

Phase 2 – Der Start und viel Information

Wie sieht sie aus?

Du legst los und beginnst an deinem Online-Business zu arbeiten. Aber du hast noch keine oder nur sehr geringe Einnahmen. Wahrscheinlich tust du 1.000 Dinge gleichzeitig und fühlst dich deshalb total überfordert. Du arbeitest dich stundenlang in technische Tools ein, besuchst andere Webinare und fühlst dich auch darum überfordert. Deshalb kommt dir schon jetzt zum erstenmal der Gedanke, ob du nicht alles hinschmeißen solltest. Insbesondere, wenn du vielleicht noch einen Vollzeit- oder Teilzeitjob hast. Vor allem: In den Webinaren wird dir versprochen, wie einfach alles geht, wenn du nur die Strategie XY anwendest. Glaube dem nicht!

Fokus dieser Phase: Ein Publikum aufbauen, sichtbar werden und Reichweite aufbauen

Sammle so viele Informationen wie möglich über deinen idealen Kunden: Was ist sein Problem? Wie kannst du ihm am besten helfen? Wie beschreibt er sich? Wie wünschst du dir diesen Kunden (Einkommen, Alter, Geschlecht, Interessen…)? Fokussiere dann dein Angebot, dein Produkt, deine Idee auf diesen idealen Kunden. Du wirst niemals Everybodys Darling sein – also höre auf, mit der Gieskanne zu arbeiten.

Konzentriere deine Informationssammelwut auf Webinare, Newsletter oder Videos, die sich mit dem Thema Reichweite, E-Mail-Adresslisten-Aufbau, Suchwortoptimierung und ähnlichem beschäftigen. Hier bekommst Du mit Sicherheit die eine oder andere nützliche Information – kostenlos. Es gibt wahnsinnig viele Strategien. Such dir eine aus, die zu dir passt und konzentriere dich darauf, diese Strategie gut umzusetzem.

Erstelle eine Website und ein Freebie (ein Geschenk an deine Interessenten im Austausch für ihre E-Mail-Adresse).

Beginne regelmäßig kostenlosen Content zu veröffentlichen (Blogposts, Videos, Grafiken, Präsentationen, Podcast…): Positioniere dich als Experte für dein Thema. Biete deinen Interessenten kostenlos Lösungen für ihre Probleme.

Baue eine E-Mail-Liste mit 500 Abonnenten auf. E-Mails sind besser zum Verkaufen geeignet als Soziale Netzwerke (die sind eher für die Kontaktpflege da). Das kann durchaus 3 bis 6 Monate dauern (und das ist schon schnell!).

Überlege dir, was dein erstes Angebot sein soll, was du launchen willst und für das du in kurzer Zeit viele Interessenten/Teilnehmer gewinnen kannst.

Tools und Methoden:

  • Hoster für Homepage bzw. Blog, WordPress + Theme, diverse Plugins
  • Autoresponder (E-Mail-Service-Provider, z.B. Mailchimp)
  • com (für Grafiken, Deckblätter, Cover etc.)
  • Zoom oder Skype (für Online-Coachings und –Beratung)

 

Phase 3 – Der Aufbau

Wie sieht sie aus?

Du bekommst langsam aber sicher etwas Routine in deinen täglichen Aufgaben. Auch in den technischen Anwendungen wirst du sicherer und hast auch schon einen Workflow für das gefunden, was du täglich erledigen musst.

Die ersten paar Kunden und Einnahmen aus deinem Online-Business trudeln ein und du bekommst immer wieder mal Anfragen von Kunden über deine Website. Dein Netzwerk vergrößert sich. Du wirst zu Interviews eingeladen und gehst erste Kooperationen ein, schreibst vielleicht auch mal einen Gastartikel für einen anderen Blog, bist auf einer Online-Konferenz als Gastdozent eingeladen.

Fokus dieser Phase: Bekanntheit steigern

Arbeite dein erstes Angebot konkret aus.

Vergößere Deine E-Mail-Liste auf 1.000 Abonnenten, indem du weiterhin regelmäßig kostenlosen Content veröffentlichst und Kooperationen eingehst. Die Empfehlung geht sogar dahin, dass du den ersten größeren Produktlaunch erst dann machst, wenn Deine E-Mail-Liste 1.000 Adressen enthält.

Bei den Kooperationen suchst du dir strategische Geschäftspartner aus, die dein Angebot sinnvoll ergänzen.

Erstelle eine Landingpage für dein Freebie und beginne vorsichtig mit Facebook Ads (und anderer bezahlter Werbung) zu experimentieren. Nutze dabei vielleicht schon die Refinanzierungsstrategie: Nachdem sich deine Interessenten in Deine E-Mail-Liste eingetragen haben, leitest Du sie auf eine Danke-Seite mit einem Mini-Angebot (Preis 7 Euro). Dieses Angebot muss zeitlich auf 10 Minuten begrenzt sein, danach steigt der Preis deutlich (z.B. auf 37 Euro). Für das Miniangebot eignet sich ein eBook oder ein Templatesatz in Excel oder andere – durchaus wertvolle! – Informationen.

Plane deinen ersten Launch: von wann bis wann, über welche Kanäle, mit einer Challenge? mit Webinaren? Videoserie? E-Mail-Serie?…
Ein Launch bringt immer sehr viel Arbeit mit sich – fange mit den Vorbereitungen deshalb nicht zu spät an!

Starte zusätzliche Marketingmaßnahmen (z.B. in der Facebook-Gruppe, Videos, andere soziale Netzwerke usw.)

Tools und Methoden:

  • Thrive Content Builder oder LeadPages oder InstaBuilder oder OptimizePress
  • Facebook Werbeanzeigenmanager oder Power Editor

Phase 4 – Der Launch

Wie sieht sie aus?

Deine Einnahmen aus Deinem Online-Business steigen, erste Kunden sind da (z.B. für Einzelcoaching). Du bekommst langsam das Gefühl, dass es gut läuft. Deine E-Mail-Liste hat fast 1.000 Abonnenten erreicht. Du heuerst vielleicht erste Hilfe an, z.B. eine virtuelle Assistenz oder einen Dienstleister wie Grafikdesigner oder Webdesigner.

Fokus dieser Phase: Produkt launchen

Beginne mit der Erstellung der Inhalte für dein erstes Launch-Angebot (Texte, Arbeitsblätter usw.). Tipp: Erstelle noch nicht alle Inhalte gleich. Beginne mit dem Verkauf und liefere dann alle zwei Wochen ein neues Modul. Damit gehst du sicher, dass sich deine Arbeit tatsächlich lohnt und verkauft.

Führe deinen ersten Launch durch (1-2% Conversion Rate – das sind bei 1.000 E-Mail-Adressen 10 bis 20 Käufer).

Nutze z.B. eine Challenge oder ein Webinar (oder eine Videoserie…), um deine Reichweite während des Launches zu steigern. Es ist wichtig, neben dem Verkauf auch die E-Mail-Liste weiter aufzubauen.

Baue deine erste Verkaufsseite und schreibe deine erste E-Mail-Verkaufssequenz.
Die Verkaufsseite solltest Du erst dann erstellen, wenn du dir über dein Angebot im Klaren bist – sonst läufst du Gefahr, dass du die Seite ständig umbauen musst.

Tools und Methoden:

  • Digistore24 oder elopage (Zahlungsanbieter; beide für digitale Produkte geeignet)
  • Digimember (Mitgliederbereich für Onlinekurse)
  • Screenflow (Mac) oder Camtasia (Windows, Mac) – Bildschirmaufzeichnungen
  • Webinarjam, Webinaris (Auto-Webinare)

Phase 5 – Der Hebel

Wie sieht sie aus?

Deine Einnahmen aus deinem Online-Business sind gut und steigen kontinuierlich an. Du feierst vielleicht schon deinen ersten fünfstelligen Monat. Du launchst deine Angebote immer wieder, verbesserst sie und entwickelst neue Angebote. Der Aufbau deiner E-Mail-Liste läuft praktsich von selbst, alles wird immer leichter. Du heuerst weitere Hilfe an, z.B. eine virtuelle Assistenz und Dienstleister. Es macht Spaß und du fühlst dich tatsächlich als Unternehmer!

Fokus dieser Phase: Dinge wiederholen, die gut funktionieren

Werde dir in dieser Phase über die Customer Journey (also die verschiedenen Schritte, die deine Kunden durchlaufen) klar und gehe die Produktsuite strategisch an (Einstiegsprodukt, Folgeprodukt 1, 2 …)

Entwickle auf der Basis der Customer Journey weitere Angebote, vielleicht auch im mittelpreisigen Bereich (300-700 Euro).

Vergößere dein Team, z.B. mit Kundenservice, Social Media Manager …

Du arbeitest AN deinem Business und nicht IN deinem Business (Stichwort Outsourcen!)

Optimiere deine Launches, so dass du mit jedem Launch deinen Umsatz, die Reichweite und Sichtbarkeit steigerst. Wiederhole und mache mehr von dem, was gut funktioniert und weniger von dem, was nicht so gut funktioniert.

Tools und Methoden:

  • Nur wenige oder keine neuen Tools

Zusammenfassung

Der Blogbeitrag hat dir die 5 Phasen beim Aufbau deines Online-Business erläutert. Ich habe dir auch die Zeitachse gezeigt, die der Aufbau durchschnittlich und in Abhängigkeit von deiner Zeit und deinem Geld in Anspruch nehmen wird. So – jetzt kannst Du einschätzen, in welcher Phase du dich gerade befindest. Daraus resultieren Deine aktuellen Aufgaben: Überlege – was sollte jetzt dein Fokus sein? Was kannst du vielleicht erstmal beiseite lassen, um dich auf die wirklich wichtigen Dinge der aktuellen Phase zu konzentrieren? Und – Hand aufs Herz – hast Du vielleicht die eine oder andere Aufgabe oder Schritte aus einer Phase übersprungen?

Kein Problem – du kennst sie jetzt und kannst alles nachholen :). Viel Erfolg bei der Umsetzung!


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